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"Wir bitten Sie um Unterstützung für die FC-Aarau-Familie": Spieler, Trainer und Präsident mit offenem Brief ans Stimmvolk

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Die Profimannschaft und weitere FCA-Angestellte wenden sich mit einem offenen Brief an die Aarauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Profimannschaft und weitere FCA-Angestellte wenden sich mit einem offenen Brief an die Aarauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

freshfocus

Die Abstimmungsunterlagen sind in den Aarauer Briefkästen angekommen, langsam aber sicher biegt der Kampf um Stimmen vor dem doppelten Urnengang zu Stadion und Hochhäuser am 24. November auf die Zielgerade ein. Neben den federführenden Pro- und Contra-Komitees "Unser Torfeld" bzw. "Verein Torfeld Süd" wendet sich nun auch der FC Aarau nochmals mit einem offenen Brief ans Stimmvolk.

Die Stadion-Bauherrin HRS Real Estate AG hat eine neue Visualisierungen vom geplanten Hochhausquartier im Torfeld Süd veröffentlicht.
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Hier ist zum Beispiel der Blick von der Gemeinschaftsloggia im Hochhaus B ins neue Stadion zu sehen.
Flora-Park.
Torfeldhof und Stadion.
Oehlerplatz.
Minimall
Gesamtansicht

Die Stadion-Bauherrin HRS Real Estate AG hat eine neue Visualisierungen vom geplanten Hochhausquartier im Torfeld Süd veröffentlicht.

Visualisierung Nightnurse Images GmbH

Darin steht unter anderem geschrieben: "Der FC Aarau bietet auch neben dem Rasen vielen Menschen ein wichtiges soziales Umfeld, er verbindet und begeistert Menschen aus allen Altersgruppen, Gesellschaftsschichten und Nationen. (...) Als ein wertvolles Aushängeschild für die Stadt Aarau und den Aargauer Sport tragen wir unseren Namen Woche für Woche weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Damit dies auch in Zukunft möglich ist, brauchen wir dringend ein zeitgemässes Stadion. Bei einer Ablehnung der Abstimmungsvorlagen am 24. November bleibt uns die Türe zum Spitzenfussball künftig verschlossen, und es ist fraglich, ob wir unsere wichtige Rolle für die Menschen in der Region Aarau auch in Zukunft werden erfüllen können."

Zum Original-Brief:

FC Aarau

Weiter schreibt der FCA, dass man sehr bewegt sei von der in den vergangenen Wochen von anderen Aarauer Sportvereinen, allen politischen Lagern und breiten Teilen der Bevölkerung signalisierten Solidarität. Und der Schlussappell: "Es liegt in Ihrer Hand, wohin unser Weg in die Zukunft führen wird. Wir bitten Sie um Unterstützung: Stimmen Sie am 24. November 2xJa und ermöglichen Sie damit ein neues Aarauer Stadion!": FCA-

Den am Donnerstagmittag veröffentlichten Brief unterschrieben haben unter anderem die Spieler der Profimannschaft, der Trainerstaff um Patrick Rahmen, die Noch- und Bald-Präsidenten Alfred Schmid und Philipp Bonorand sowie de Angestellten auf der Geschäftsstelle.

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Die FCA-Spieler, die nicht am zeitgleichen Match in Nyon gegen Lausanne-Ouchy teilnehmen konnten, waren an der Demo in Aarau mit dabei: Stefan Meierhofer, Olivier Jäckle, Giuseppe Leo, Jérôme Thiesson (hinten, v.l.), Marco Corradi, Miguel Peralta (vorne, v.l.)
Die Delegation der FC Aarau Frauen am Solidaritätsmarsch.
FCA-Sportchef Sandro Burki spricht auf dem Platz zwischen der AKB und dem Bahnhof zu den Kundgebungsteilnehmern.
Unterstützen das Stadion-Projekt: die Grossräte Maja Riniker (FDP, r.) und Adrian Bircher (GLP), Laura Lareida ("unsertorfeld.ch) und AZ-Kolumnist Florian Riniker (l.).
Der aktuelle, der künftige und ein vergangener Präsident (v.l.): Alfred Schmid, Philipp Bonorand und Michael Hunziker.
Fast die Hälfte der Aarauer Einwohnerräte war an der Stadion-Demo irgendwann mit dabei: Hier versammelten sich neun zum Gruppenfoto. Mit dabei Einwohnerratspräsident Matthias Keller (4. v. l.)
Unterstützen das Stadionprojekt Torfeld Süd: Willy Bolliger, Präsident Schwimmclub Aarefisch, Einwohnerrat Max Suter (SVP), Grossrat Clemens Hochreuter (SVP) und Einwohnerrats-Vizepräsident Thomas Richner (SVP, v.l.)

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Fabio Baranzini