Handball

Wiedervereinigung mit der besten Freundin: Die Densbürerin Lisa Frey wechselt in die Bundesliga

Lisa Frey (l.) posiert mit ihrem künftigen Trainer Aleksandar Knezevic.

Lisa Frey (l.) posiert mit ihrem künftigen Trainer Aleksandar Knezevic.

Die 25-jährige Densbürer Handballerin Lisa Frey wechselt von Dänemark in die Bundesliga zu Frisch auf – und trifft dort auf Pascale Wyder, die eine ihrer besten Freundinnen ist. Wegen eines im Februar erlittenen Kreuzbandrisses wird Frey allerdings erst im neuen Jahr für ihr neues Team zum Einsatz kommen.

Lisa Frey bricht zu neuen Ufern auf. Die 25-jährige Handballerin aus Densbüren hat beim Bundesligaklub Frisch auf Göppingen einen Zweijahresvertrag unterschrieben. «Ich habe von vielen Schweizer Spielerinnen sehr viel Positives über Göppingen gehört», sagt Rückraumspielerin Frey gegenüber der vereinseigenen Website von Frisch auf.

Die Freude scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen: «Lisa ist eine technische versierte Spielerin und auch in der Abwehrstark», sagt Aleksandar Knezevic, Trainer und Geschäftsführer der Frisch auf Frauen.

In Göppingen trifft Frey mit Romy Morf-Bachmann und Pascale Wyder gleich auf zwei Landsfrauen – die sie beide sowohl aus dem Nationalteam als auch von gemeinsamen Stationen bestens kennt. Noch dazu zählt Letztere zu Freys besten Freundinnen.

Wyder hat bei den Frisch auf Frauen vor ein paar Wochen ebenfalls einen Zweijahresvertrag unterschrieben und ist Ende Juni aus ihrem Elternhaus in Suhr nach Deutschland umgezogen. «Pascale und ich haben seit unserem 14. Lebensjahr immer wieder mal zusammengespielt, zuletzt drei Jahre in Nottwil», sagt Frey und ergänzt: «Nach zwei getrennten Jahren führen die Wege uns in Göppingen jetzt wieder zusammen. Das ist schon toll.»

Frey stösst erst im August zu ihrem neuen Team

Im Gegensatz zu Wyder ist es für Frey nicht das erste Engagement im Ausland. Zuletzt stand sie während zwei Jahren beim dänischen Erstliga-Aufsteiger Vendsyssel unter Vertrag. Allerdings: Seit mehreren Monaten steht sie nicht mehr auf der Platte.

Die Rückraumspielerin hat sich am 29. Februar bei einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen und musste sich operieren lassen.

Frey absolviert das Aufbautraining derzeit noch in Dänemark und stösst erst im August zum Bundesligaklub. In diesem Jahr wird sie ihrem neuen Arbeitgeber allerdings kaum mehr zur Verfügung stehen. Das Comeback beziehungsweise die Premiere für Frisch auf ist frühestens nach der Frauen-EM im Dezember geplant.

Mit Double aus Nottwil verabschiedet

Vor ihrem Wechsel nach Dänemark im Jahr 2018 war Frey während sechs Jahren für die Spono Eagles aus Nottwil aufgelaufen. Im Meisterjahr 2016 hatte sie sich mit insgesamt 210 Treffern für die Nottwilerinnen den Titel der Liga-Topskorerin geschnappt, nach dem Double in der übernächsten Saison hatte sie sich ins Ausland verabschiedet.

Vor ihrer Zeit bei den Eagles hatte Frey unter anderem für den TSV Frick, den HV Olten und den TV Zofingen gespielt. 2013 war sie als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet worden.

Nun sucht die ausgebildete Bürokauffrau, die neben dem Handball eine 50-Prozent-Stelle anstrebt, in Göppingen nach einer Wohnung für sich und ihren Freund.

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