Challenge League
Wie spielt der FC Aarau in der neuen Saison? Drei mögliche Aufstellungen in der Analyse

In zehn Tagen startet der FC Aarau mit dem Heimspiel gegen den FC Chiasso in die neue Saison. Wie in dieser Phase üblich, steigt die Spannung, wer vom Trainer in die Startformation berufen wird.

Dean Fuss
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Olivier Jäckle (l., hier im Testspiel gegen die Grasshoppers vom vergangenen Samstag) dürfte einer der unbestrittenen FCA-Fixstarter sein.Sarah Rölli

Olivier Jäckle (l., hier im Testspiel gegen die Grasshoppers vom vergangenen Samstag) dürfte einer der unbestrittenen FCA-Fixstarter sein.Sarah Rölli

KEYSTONE

In den Testspielen während der laufenden Saisonvorbereitung zeichnet sich langsam, aber sicher ab, wie Marco Schällibaum seine Mannschaft voraussichtlich aufstellen wird, auf welche elf Spieler er in erster Linie setzen wird. Die az zeigt drei verschiedene Systeme, in denen der FCA ab übernächstem Sonntag auf Punktejagd gehen könnte.

Zwei Einschränkungen: Da Stéphane Besle zum Saisonstart noch eine Gelbsperre absitzen muss, dürften gegen Chiasso in jeder Variante Marco Thaler und JuanPablo Garat die Innenverteidigung bilden. Denis Markaj spielt vorerst noch keine Rolle, da er nach seiner Verletzung am Meniskus voraussichtlich nicht vor Mitte September ins Mannschaftstraining zurückkehren wird.

4-2-3-1 Die defensive Variante

4-2-3-1: Die defensive Variante

4-2-3-1: Die defensive Variante

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In der defensiven Variante setzen wir auf einen Stürmer (Rossini), der von den beiden Flügeln Peralta und Josipovic unterstützt und möglichst mit Bällen gefüttert wird. Die Verteidigung ist mit dem Duo Besle/Garat mit viel Routine eher konservativ ausgerichtet. Nach dem Abgang von Carlinhos ernannte Sportchef Raimondo Ponte den neu verpflichteten Wüthrich als Zehnerersatz.

4-4-2 Die zu erwartende Variante

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Dass dies die zu erwartende Variante ist, hat einen beziehungsweise vier ganz einfache Gründe: In jedem der bisherigen vier Testspiele lief der FCA in einem 4-4-2 auf. Trainer Marco Schällibaum liess durchblicken, dass das momentan seine Wunschformation ist. Die beiden Stürmer Ciarrocchi und Rossini ergänzen sich schon nur von ihren Anlagen her prima.

4-3-3 Die offensive Variante

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Die offensive Variante steht für ein gewisses Mass an Risikobereitschaft. Sie verspricht viel Angriffskraft: Der mit viel Zug nach vorne spielende Peralta als Aussenverteidiger, der Dreiersturm mit Ciarrocchi, Rossini und Josipovic sowie das offensiv ausgerichtete Dreiermittelfeld könnten für ein gehöriges Mass an Spektakel sorgen. Eng würde es in diesem System für Captain Burki.