Wenn der FC Wohlen am Mittwochabend beim FC Langenthal antritt, dann ist das schon so etwas wie der Anfang einer neuen Ära. Nach dem Abstieg aus der Promotion League möchten sich die Freiämter stabilisieren und in einer durchaus stark besetzten Gruppe oben mitspielen. Dabei ist ein guter Start wichtig.

Im FC Langenthal trifft Wohlen gleich auf einen nur schwer einzuschätzenden Gegner. Die Berner können durchaus auch eine gute Rolle spielen in einer Meisterschaft, die es in sich haben wird. In Baden und dem FC Solothurn gibt es gleich zwei Teams, die endlich den Aufstieg realisieren wollen.

Und auch in Wohlen wird man insgeheim auf einen Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, hoffen. Dass man in Baden einen kantonalen Rivalen hinter sich lassen muss sorgt für eine besondere Brisanz.

Zwei alte Bekannte und vielversprechende Jungtalente

Die Sommerpause jedenfalls hat man in Wohlen genutzt, um den Kader zu verstärken. In Ronny Minkwitz und Davide Giampa konnte man alte Bekannte aus Challenge League-Zeiten zu einer Rückkehr verführen. Hinzu kommen vielversprechende Jungtalente, wie etwa Nicolas Künzli, und Eigengewächse wie Edison Golaj und Batuhan Karadeniz, die das Potential mitbringen in der 1. Liga eine gute Rolle zu spielen.

Dennoch bleibt die Frage offen, wie gut das neue Wohler Team wirklich ist. Am Mittwoch, den 7. August um 20:00 in Langenthal wird diese Frage zwar nicht vollständig beantwortet werden, aber der FC Wohlen kann ein klares Signal an die Konkurrenz senden.