Landhockey
Wettingerinnen mit makelloser Bilanz zum Cupsieg

An den Frauen von Rotweiss Wettingen kommt im Moment niemand vorbei. Im Cuphalbfinal machten sie mit den Black Boys kurzen Prozess und schickten die Genferinnen mit einem Stängeli nach Hause.

Alexander Wagner
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Rotweiss Wettingen im Cupfinal
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Elena Troesch (links, Rotweiss) gegen Julia Stuehlinger (rechts, Basel)
Julia Stuehlinger (vorne, Basel) gegen Tamara Troesch (hinten, Rotweiss)
Tanja Wurst (Mitte, Basel) gegen Hasna El Allaly (vorne, Rotweiss)

Rotweiss Wettingen im Cupfinal

Alexander Wagner

Im Final dann wartete mit Basel ein bekannter Kontrahent. Bereits im Hallenfinal standen sich die Baslerinnen und Rotweiss gegenüber. Und genauso wie Anfang Jahr in Burgdorf war auch diesmal schnell alles klar: In der Pause führte Rotweiss vorentscheidend mit 4:0. Im zweiten Durchgang waren die Dybli vom Rheinknie etwas besser eingestellt und die Chancenauswertung bei den Wettingerinnen liess etwas zu wünschen übrig. «Da fehlte die letzte Konzentration», konstatierte Erfolgstrainer Thomas Dauner.

Doch selbstverständlich war er mit dem Cupwochenende rundum zufrieden und blickt gleich auf das nächste Highlight voraus: Über die Pfingstfeiertage findet das Europacupturnier der Frauen vor heimischem Publikum auf der Bernau statt: «Im Hinblick auf den Europacup war das ein guter Test mit zwei Spielen innert zwei Tagen», meinte Dauner. «Auch von der Qualität her war es eine klare Steigerung», sagte sich der Coach erfreut.

Die gesamte Saisonplanung ist auf den Höhepunkt an Pfingsten ausgerichtet. «Wir sind vom Aufbau auf den Europacup her voll im Plan», sagt sich der deutsche Hockeyexperte, der danach – nach drei sehr erfolgreichen Jahren in Wettingen – wieder in seine Heimat zurückkehren will. Er will sich mit einem Knaller verabschieden. Während die Wettingerinnen auf dem nationalen Parkett im Moment einen Titel nach dem anderen holen, waren sie im europäischen Vergleich nur punktuell erfolgreich. Die Vergleiche über Pfingsten werden sowohl körperlich als auch mental noch deutlich härter und intensiver als die Duelle am Cupfinalwochenende in Olten. «International haben wir noch was nachzuholen», verspricht Dauner augenzwinkernd, bevor er sich mit seiner Mannschaft über den Cupsieg freut.

Männer scheitern knapp

Nicht in den Final geschafft haben es die Männer von Rotweiss: Im Halbfinal unterlagen sie Servette mit 0:1. Eine kurze Ecke, die im Hockey immer wichtiger wird, konnten sie nur ungenügend abwehren, die Genfer verwerteten den Nachschuss. Damit müssen sie sich gezwungenermassen auf die Meisterschaft konzentrieren, wo sie – wie die Frauen – von der Tabellenspitze grüssen.

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