Korbball
Wettingens Korbballerinnen nach Traumstart mit drei Niederlagen

Die Frauen des DTV Wettingen unterliegen in der 2. NLA-Korbballvorrunde in Brugg Täuffelen 7:11, Aadorf 6:7 und Schweizer Meister Moosseedorf mit 8:9. Das Saisonziel bleibt nach der missglückten Meisterschaftsrunde aber weiterhin ein Medaillenplatz

Carla Stampfli
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Die Wettingerinnen (in Weiss) unterliegen Aadorf nur knapp mit 6:7. CES

Die Wettingerinnen (in Weiss) unterliegen Aadorf nur knapp mit 6:7. CES

Nachdem die Korbballerinnen zum Auftakt der Saison Mitte Mai in Willisau mit drei Siegen einen Traumstart hingelegt hatten, musste sich Wettingen in der zweiten NLA-Meisterschaftsvorrunde mit drei Niederlagen zufriedengeben.

Auf dem Sportplatz Geissenschachen in Brugg zeigten die Aargauerinnen zwar solide Leistungen und gutes Zusammenspiel, jedoch schlichen sich immer wieder taktische Fehler ein.

«Wir wollten vielleicht nicht gerade sechs Punkte holen, einige aber doch schon. Es lief enttäuschend», bilanziert die Trainerin des DTV, Antonia Kyburz, den Verlauf der 2. Meisterschaftsrunde.

In den beiden Spielen gegen Aadorf und Moosseedorf vor allem lagen die Siege durchaus in Reichweite – Wettingen unterlag jeweils nur mit einem Punkt: «Gegen Aadorf hätten wir gewinnen sollen. Uns unterliefen aber einige Fehlpässe.»

Auch die letzte Partie gegen Schweizer Meister Moosseedorf fing vielversprechend an, lag Wettingen in der siebten Minute durch das Tor von Manuela Keller bereits mit 2:0 in Führung.

Zwar rückten die Bernerinnen dank zwei Penaltys wieder auf, Ramona Aerni traf jedoch kurz vor Schluss zum 5:3. In der letzten Minute unterlief den Wettingerinnen ein Fehlwurf, und Moosseedorf schoss mit einem Konter zum 5:4-Zwischenstand.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Meisterinnen auf Aufholjagd. In der 28. Minute lag Moosseedorf erstmals mit einem Punkt vor Wettingen. Mit Kampfgeist und einem Freiwurf rückten die Aargauerinnen jedoch zum 6:6-Ausgleich auf.

Dann gelang Nicole Wymann – mit dem Rücken zum Korb – der siebte Treffer für den DTV, wenig später doppelte sie nach: 8:7 hiess es drei Minuten vor Spielschluss.

«Defense total und Hände hoch», spornt Trainerin Kyburz ihre Spielerinnen in dieser spannenden Schlussphase immer wieder an.

Der Schweizer Meister bewahrte jedoch die Ruhe und erzielte dreizehn Sekunden vor Abpfiff den Korb zum 9:8-Sieg.

«Die erste Vorrunde lief super für uns. In Brugg war ein bisschen Pech dabei, denn wir haben immer nur knapp verloren», sagt Korbschützin Keller nach der Partie gegen Moosseedorf.

Doch weder Keller noch ihre Teamkolleginnen geben sich nach dieser missglückten Runde geschlagen, das Saisonziel bleibt weiterhin ein Medaillenplatz.

«Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet. Das Spielpotenzial ist da, mental sind wir stark, Platz drei ist weiterhin realistisch», gibt sich die Trainerin zuversichtlich.

Die dritte Vorrunde steht Anfang Juli auf dem Programm, bis dahin gilt es für den DTV, gezielt zu trainieren, damit in Pieterlen verschiedene taktische Fehlleistungen nicht wieder passieren und dem Medaillengewinn ein Stück näher gerückt werden kann.

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