Landhockey
Wettingen will auch diese Saison fleissig Titel sammeln

Rotweiss startet am Sonntag sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen gegen Olten in die neue NLA-Saison. Der Rekordmeister gilt auch in der neuen Spielzeit als Topfavorit in Meisterschaft und Cup.

Alexander Wagner
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Als Vize-Meister und Cupsieger nimmt Rotweiss Wettingen am Sonntag die neue Feldsaison in Angriff.

Als Vize-Meister und Cupsieger nimmt Rotweiss Wettingen am Sonntag die neue Feldsaison in Angriff.

zvg

Rotweiss Wettingen ist der dominierende Landhockey-Club des Landes. Und das soll auch weiterhin so bleiben. Am Sonntag beginnen sowohl die Männer als auch die Frauen die neue Feldsaison mit dem altbewährten Klassiker gegen Olten. Am Ende sollen Meisterschaft und Cup erfolgreich verteidigt werden.

Die Männer von Rotweiss Wettingen starten als Vizemeister und Cupsieger in die neue Saison. Im Kader von Trainer Philip Keller hat sich wenig geändert: Einzig Beni Messerli kehrt nach seinem Abstecher nach Genf von Meister Servette zurück auf die Bernau. «Das Ziel ist klar: den Meistertitel auf dem Feld zurück nach Wettingen holen», erklärt René Schmidli, der als Co-Trainer und Sportchef zusammen mit Keller die Mannschaft führt. Den beiden steht ein 23-köpfiges Kader zur Verfügung.

Integration der Talente

Die Vorrunde steht aber auch noch ganz im Zeichen des Athletik-Trainings. Zudem sollen einige taktische Varianten ausprobiert werden. Und die eigenen jungen Talente sollen näher an das NLA-Niveau geführt werden. Für die erste Phase der Meisterschaft will Rotweiss Wettingen im Cup überwintern und in der Meisterschaft unter den ersten drei Teams stehen, damit sie nach der Hallensaison richtig angreifen können.

Titelverteidigung – sonst nichts

Die Frauen von Rotweiss gehen – wie seit einem Jahrzehnt – als Topfavorit in die neue Saison. «Das Ziel sind beide Titel», lässt Trainer Michael Kloter keine Zweifel aufkommen. Neu wird er von Catia Koller als Co-Trainerin unterstützt, die momentan aufgrund einer Verletzung nicht mittun kann. Aus dem gleichen Grund hat Lena Wiegmann ihren Rücktritt erklärt. Dafür kommt mit Petra Renggli eine ganz erfahrene Spielerin zurück, die dabei helfen soll, die junge Mannschaft zu führen. Zudem werden mit Vera Brunner und Flavia Wassmer weitere junge Eigengewächse ins Fanionteam eingebaut. Auch wenn Topskorerin Stephanie Wälti die ersten Partien fehlen wird, dürfte wohl niemand auf die Dauer die Serienmeisterinnen aus Wettingen ernsthaft gefährden können.

Neben der nationalen Meisterschaft wollen die Rotweissen aber auch international bestehen und am Europacup aufsteigen. Dieses Vorhaben dürfte dann bestimmt ein ganzes Stück schwieriger werden.

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