Landhockey
Wettingen-Präsi Brunner: «Das sind die Zutaten für unser Elixier»

Rotweiss Wettinen ist seit mehreren Jahren eine Langhockey-Grossmacht. Vom Erfolg gesättigt ist man im Verein jedoch noch lange nicht, wie der neue Präsident Beat Brunner erzählt.

Rainer Sommerhalder
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Die Wettinger (rot) sind nur schwer zu schlagen.

Die Wettinger (rot) sind nur schwer zu schlagen.

Foto Wagner

Wer braut für Rotweiss Wettingen heimlich einen Zaubertrank?

Der Präsident! Spass beiseite, da steckt jahrelange Arbeit im Nachwuchsbereich dahinter, der sich auch bei den Aktiven auszahlt und dies mit einer gewissen Kontinuität. So bestehen die beiden Equipen aus sehr vielen Eigengewächsen. Zudem ist derzeit der Teamspirit in beiden Mannschaften hervorragend. Das sind die Zutaten für das Elixier.

Aber wird es mit der Zeit nicht langweilig, wenn man Woche für Woche praktisch immer gewinnt?

Die Siege sind nicht immer ganz so einfach zu realisieren. Spiele der Männer gegen Servette und Luzern oder der Frauen gegen Olten sind jeweils enge Angelegenheiten. Und als Ansporn winken dann auch die internationalen Einsätze im Europacup. Etwa an Pfingsten die Männer zu Hause in Wettingen.

Haben die vielen Pokale und Trophäen überhaupt noch Platz im Clublokal?

Die haben schon noch Platz, denn die meisten von ihnen sind schliesslich Wanderpokale.

Aber gewandert sind sie in den letzten Jahren nicht gerade viel!

Das stimmt auch wieder (lacht). Wir haben inzwischen auf zwei Reihen ausgebaut. Und zum Glück haben wir ein grosses Clublokal.

Sie müssen als neuer Präsident eines solchen Vereins wunschlos glücklich sein?

Als Präsident eines Vereins ist man nie wunschlos glücklich. Trotz des Erfolges gibt es immer irgendwo Baustellen. So sind mehrere Vorstandjobs offen und wir suchen Helfer für unsere Aktivitäten. Es ist eine Herausforderung, Personen mit Interesse und Eignung zu finden. Sportlich ist man als frisch gewählter Präsident mit zwei Cupsiegen nach zwei Wochen Amtszeit natürlich mehr als glücklich.