Jetzt wählen, Aargauer Sportler des Jahres 2016

Wer wird Aargauer Sportler des Jahres? Bestimmen Sie mit!

Alle sechs nominierten Athletinnen und Athleten leisteten Besonderes: sie brachen Rekorde, beendeten eine lange Durststrecke oder feierten den Gewinn einer Weltmeister-Medaille. Wählen Sie Ihren Favoriten zum Aargauer Sportler des Jahres 2016.

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Nr. 1
Kunstturner Christian Baumann

Historisches gelang dem 21-jährigen Kunstturner Christian Baumann und seinen Teamkollegen an der Heim-EM in Bern. Im Team-Final sicherten sie sich mit Bronze die erste Team-Medaille überhaupt. Erfolgreich lief es Baumann auch im Einzelwettkampf: Am Pferd legte der junge Leutwiler eine Topleistung hin und gewann die Bronzemedaille. Ein weiterer Höhepunkt in Christian Baumanns Saison waren die Olympischen Spiele in Rio, wo das Schweizer Kunstturn-Team den 9. Schlussrang belegte.

Nr. 2
Judo Team Brugg

Seit 2007 dominieren die Brugger die Judo Nationalliga A. Für die Saison 2016 standen die Zeichen allerdings auf Umbruch, denn der Judo-Club Uster stieg mit einem talentierten Team in die Saison. Doch am Final-Four-Turnier in der Heimhalle fanden die Brugger Judokas mit viel Leidenschaft zu ihrer früheren Stärke zurück. In der entscheidenden Finalrunde liess das Judo Team Brugg nichts anbrennen. Deutlich gewannen sie gegen ihre Herausforderer aus Uster. Damit gelang den Aargauer Judokas eine historische Bestmarke – der zehnte Schweizer-Mannschaftsmeister-Titel in Folge.

Nr. 3
OL-Läufer Matthias Kyburz

2016 ging Matthias Kyburz auf Medaillenjagd. Vier Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und der Gewinn des Gesamtweltcups, so die erfolgreiche Bilanz. Nun, der Reihe nach: An den Weltmeisterschaften im schwedischen Strömstad holte Kyburz Gold über die Mitteldistanz, Silber im Sprint und mit der Staffel. An den Europameisterschaften in Tschechien siegte der 26-jährige Möhliner OL-Läufer im Sprint und über die Mitteldistanz. Zudem gewann er den Schweizer-Meister-Titel im Sprint und krönte die erfolgreiche Saison mit dem Sieg im Gesamtweltcup.

Nr. 4
Bobpilot Rico Peter

Endlich! Rico Peter und seinem Team gelang es, die lange Durststrecke zu beenden. Seit 2007 war es keinem grossen Schweizer Schlitten mehr gelungen, bei einem Grossanlass aufs Podest zu fahren. Rico Peter tat dies – und holte an der WM in Innsbruck die Bronzemedaille. Im vierten und letzten Lauf liess das Team seine Stärke aufblitzen: Es legte die beste Startzeit des Wochenendes in die Bahn und Steuermann Peter brachte mit einer nervenstarken Fahrt die Medaille ins Trockene. Das erfolgreiche Ergebnis kam nicht ganz überraschend, hatte doch der 33-jährige Kölliker Bobpilot seine starke Form bereits mit drei Podestplätzen in sieben Weltcup-Rennen unter Beweis gestellt.

Nr. 5
Karate-Kämpferin Elena Quirici

2016 schaffte Elena Quirici den dritten Streich. Nach dem Gewinn des EM-Titels als Juniorin und in der Kategorie U21 holte sich die 22-jährige Karate Kämpferin nun Gold an den Elite Europameisterschaften in Montpellier. In der Klasse bis 68 kg liess die junge Schinznach-Baderin der Konkurrenz keine Chance. Quirici setzte sich im Final gegen die Weltranglistenerste und Titelverteidigerin Alisa Buchinger aus Österreich mit 2:0 klar durch – und feierte damit ihren bislang grössten Erfolg. Dass die Karate-Europameisterin zurzeit unschlagbar ist, zeigte sie auch an den Schweizer Meisterschaften: Zum fünften Mal in Folge gewann Elena Quirici den Titel.

Nr. 6
Mountainbikerin Kathrin Stirnemann

Ihr erstes Saisonziel, die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio, verpasste Kathrin Stirnemann, nicht aber das zweite: den Gewinn einer WM-Medaille im XCE. Souverän marschierte Kathrin Stirnemann an der Eliminator-WM – einem Ausscheidungsrennen – im tschechischen Nové Město na Moravě durch den Viertel- und Halbfinal. Im Finaldurchgang musste sich die 27-jährige Gränicherin nur von ihrer Landsfrau, Linda Indergand, geschlagen geben und feierte damit den Gewinn des Vizeweltmeistertitels im XCE 2016.

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