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Wer kommt, wer geht? Wohlen arbeitet am Kader für die nächste Saison

Der FC Wohlen (Michael Winsauer) siegt in der Ostschweiz und rückt auf den 8. Rang vor.

Der FC Wohlen (Michael Winsauer) siegt in der Ostschweiz und rückt auf den 8. Rang vor.

Gewinnt der FC Wohlen das Challenge-League-Heimspiel gegen Chiasso, liegt Rang 5 in Reichweite. Ausserdem wird auf den Niedermatten weiter am Kader der Zukunft gefeilt. Aktuell stehen beim FCW nur noch drei Spieler unter Vertrag.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Im August, so hört man, soll es in Wohlen zu einer Märchenhochzeit kommen.

Michael Winsauer, Abwehrchef und Captain des FC Wohlen, und Sandra Sforza, Schwester vom früheren Promifussballer und Promitrainer Ciriaco Sforza, werden sich das Ja-Wort geben. Mehr noch. Das Traumpaar will nicht nur heiraten, sondern vor allem die Familienplanung vorantreiben.

Winsauer verlängert

Welch wunderschöne Perspektiven: Winsauer stellt im Sommer die Weichen für einen neuen Lebensabschnitt.

Der Österreicher dürfte aller Voraussicht nach nicht nur in den Hafen der Ehe treten, sondern nimmt auch eine 60-Prozent-Stelle als Primarlehrer in Waltenschwil an. All das ist Zukunftsmusik.

Einen Nagel hat der 30-jährige Innenverteidiger schon eingeschlagen: Mitte Woche verlängerte der Tiroler seinen Vertrag mit dem FCW bis 2014. Winsauer nimmt im Juli seine vierte Saison mit dem FC Wohlen in Angriff. Und dürfte auch in Zukunft der unbestrittene Chef im Ring sein.

Bastida nur noch zweite Wahl

Vor dem Heimspiel gegen Chiasso haben die Verantwortlichen also mit der Zusammenstellung der Mannschaft für die nächste Saison begonnen.

Mit Winsauer, Joel Kiassumbua und Sergio Bastida sind momentan nur drei Spieler unter Vertrag.

Pikant am Fall Bastida ist: Der Argentinier war zuletzt nicht mehr erste Wahl. Findet der 33-Jährige einen neuen Arbeitgeber, so wird ihn Wohlen sicherlich nicht aufhalten.

Budget wird um 300 000 gekürzt

Im Gegensatz dazu sollen bestandene Spieler wie Alban Pnishi und Pascal Thrier bleiben.

Fest steht: Weil das Budget der 1.  Mannschaft von 2,3 auf unter 2 Millionen Franken gedrückt werden muss, wird innerhalb des Kaders ein Verjüngungsprozess eingeleitet.

Die Schnäppchenjagd kann beginnen.

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