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Wenige Derbys: «Aargau-Splitting» in der 2. Liga inter

Derby-Fight Fehlanzeige: Schöftlands Claudio Schüttel (unten) und Otele Mouange vom Team Aargau U21 kommen sich in dieser Saison nicht in die Quere.

Derby-Fight Fehlanzeige: Schöftlands Claudio Schüttel (unten) und Otele Mouange vom Team Aargau U21 kommen sich in dieser Saison nicht in die Quere.

Erstmals spielen fünf Aargauer Teams in der 2. Liga inter. Wer sich auf zahlreiche Derbys gefreut hat, wird enttäuscht. Die fünf Teams verteilen sich auf drei Gruppen. Nur Gränichen, Lenzburg und Schöftland finden sich in einer Gruppe wieder.

In der letzten Saison spielten die drei Aargauer 2.-Liga-inter-Vertreter in der Gruppe 3. Wer nun dachte, dass nach dem Aufstieg von 2.-Ligist Lenzburg und dem Abstieg von 1.-Ligist Zofingen alle fünf Aargauer Teams in einer Gruppe vorzufinden sind, sieht sich getäuscht. Gränichen, Lenzburg und Schöftland wurden in die Gruppe 3 eingeteilt, Zofingen in die Gruppe 4 und das Team Aargau U21 in die Gruppe 5.

Keine Beschwerden

Verantwortlich für die Gruppeneinteilung in der Deutschschweiz ist Heinz Rähmi, der Wettspielkommissions-Präsident der Amateur Liga. Er macht keinen Hehl daraus, dass es nicht einfach war, allen regionalen Bedürfnissen gerecht zu werden. «Vor allem im Mittelland war es in dieser Saison schwierig», sagt er, fügt aber sogleich an: «Kein einziger Verein hat sich bei mir über die Einteilung beschwert.»

Keine Wünsche der Aargauer

In der Gruppe 3 war es Rähmi ein Anliegen, die Solothurner Vereine nicht zu trennen, weshalb Zofingen in die Innerschweizer/Tessiner Gruppe eingeteilt wurde. Rähmi achtet auch darauf, dass sich die ersten Mannschaften eines Vereins (also etwa Gränichen, Lenzburg und Schöftland) messen können. Deshalb spielen die Nachwuchskicker vom Brügglifeld in Zukunft in der Gruppe 5 mit den starken Vereinen aus der Region Basel und Zürich. Team-Aargau-Trainer Charles Grütter sagt: «Natürlich haben Derbys ihren Reiz, aber mir spielt es keine Rolle, in welcher Gruppe wir sind. Die Gruppe 5 ist eine ausgeglichene und spielstarke Gruppe. Darauf freuen wir uns.»

«Es gibt auch einige Vereine, die Wünsche angebracht haben», sagt Rähmi. So wurde etwa Kosova Zürich auf eigenen Wunsch in die Ostschweizer Gruppe 6 eingeteilt. Er habe praktisch alle Wünsche erfüllen können, sagt der Kommissions-Präsident. Vielleicht sollten sich die Aargauer in Zukunft mehr Derbys wünschen.

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