FC Aarau

Vor dem Spiel gegen Schaffhausen: Diese drei Probleme muss der FC Aarau in den Griff bekommen

Holt der FC Aarau in Schaffhausen endlich wieder drei Punkte?

Holt der FC Aarau in Schaffhausen endlich wieder drei Punkte?

Nach drei Unentschieden in Serie wäre der FC Aarau gut beraten, wieder einen Sieg einzufahren, um nicht noch mehr Punkte auf den Barrage-Platz zu verlieren. Nun gastiert der FCA beim Tabellen-Neunten FC Schaffhausen. Dabei gibt es drei Baustellen, die Patrick Rahmen und sein Team in den Griff bekommen müssen.

Seit über einem Monat konnte der FC Aarau keinen Sieg mehr bejubeln: 2:2 gegen Vaduz, 0:0 gegen die Grasshoppers und erneut ein 2:2 gegen Winterthur – so die magere Bilanz. Die Konsequenz aus den drei Remis ist bitter: 10 Punkte Rückstand auf den Barrage-Platz. 

Da kommt der FC Schaffhausen als Gegner gerade richtig. Das Team von Murat Yakin (der gegen den FC Aarau wegen einer Gelbsperre auf der Tribüne sitzen muss) konnte seit dem 5. Oktober kein Spiel mehr gewinnen und befindet sich in einer Krise. Kommt dazu, dass der FCS sowas wie der Lieblingsgegner des FC Aarau ist. Die letzten fünf Direktduelle konnte allesamt der FC Aarau für sich entscheiden.

Doch Achtung! Wer glaubt, dass der FC Aarau einen lockeren Sieg einfahren wird, sollte Vorsichtig mit seiner Prognose sein. Denn auch bei den Aarauer gibt es einige Baustellen. 

Der FC Aarau konnte die letzen fünf Direktduelle gegen Schaffhausen für sich entscheiden.

Der FC Aarau konnte die letzen fünf Direktduelle gegen Schaffhausen für sich entscheiden.

1. Von Beginn weg hellwach 

32 Gegentore, davon 9 Treffer innerhalb der ersten 15 Minuten. Das ist einsamer Negativ-Rekord in der Liga. Dazu sieben Gegentore zwischen der 46. und 60. Spielminute, auch hier ist Aarau (gemeinsam mit Schaffhausen) das schwächste Team der Liga. In der Offensive sieht es mit den Startschwierigkeiten ähnlich aus: Erst ein Tor gelang dem Aarauer Sturm in dieser Saison während der Startviertelstunde. Es ist also ein Fakt, dass der FCA in dieser Spielzeit bisher eher schläfrig den Rasen betritt.

Dies gilt es dringendst zu korrigieren, denn das letzte Spiel gegen Winterthur hat durch die beiden Gegentreffer in der 15. und 51. Minute in aller Deutlichkeit gezeigt, dass das Problem auch nach 16. Spieltagen nach wie vor besteht. 

Auch gegen Winterthur präsentierte sich der FC Aarau zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit schläfrig.

Auch gegen Winterthur präsentierte sich der FC Aarau zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit schläfrig.

2. Der Ausfall von Markus Neumayr 

Mit vier Toren und sieben Assists – Markus Neumayr steht für Torgefahr beim FC Aarau. Mit seiner Routine, der Technik und dem Ballgefühl bei Standards ist er im Aarauer Kader fast schon unersetzbar. Dass er nun eine Gelb-Sperre absitzen muss, wird spürbar sein. Um so wichtiger, dass bei Marco Schneuwly der Knoten gegen Winterthur geplatzt ist. Sein erstes Doppelpack für den FC Aarau wird ihm Selbstvertrauen geben, um den Erwartungen in Zukunft gerecht zu werden. Bleibt zu hoffen, dass er mit seinem wiedergefundenen Torriecher den Ausfall von Neumayr kompensieren kann.

Kann Schneuwly nach seinem Doppelpack auch gegen Schaffhausen glänzen?

Kann Schneuwly nach seinem Doppelpack auch gegen Schaffhausen glänzen?

3. Mehr Durchschlagskraft in der Offensive

Zweifellos, dem 17-jährigen Yvan Alounga mehr Spielpraxis zu geben, ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Doch im Spiel gegen GC und Winterthur wirkte der Youngster unkonzentriert. Dagegen musste der zweikampfstarke Kevin Spadanuda zuletzt während 90 Minuten auf der Bank sitzen und kam erst in der Nachspielzeit zum Einsatz. Gut möglich, dass hier ein kleiner Handgriff zum Erfolg führen kann und dem Sturm wieder etwas mehr Durchschlagskraft geben wird. 

Netzt der «Major» gegen Schaffhausen endlich mal wieder ein?

Netzt der «Major» gegen Schaffhausen endlich mal wieder ein?

Vielversprechend könnte auch ein Einsatz von Stefan Maierhofer sein. Der Österreicher zeigte sich gegen Winterthur stark verbessert und hatte bei beiden Toren die Füsse im Spiel. Ausserdem verbuchte Maierhofer zuletzt gegen Schaffhausen Ende September ein Doppelpack. Der 37-Jährige wird garantiert heiss auf Spielzeit sein. 

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Autor

Nik Dömer

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