FC Aarau

Vor dem Spiel gegen Lausanne: Diese drei Punkte muss der FCA in den Griff bekommen

Kann sich der FCA gegen Lausanne für die 1:5-Niederlage revanchieren?

Kann sich der FCA gegen Lausanne für die 1:5-Niederlage revanchieren?

Dem FC Aarau steht eine Herkulesaufgabe bevor: Mit dem FC Lausanne-Sport gastiert am Freitagabend (20:00 Uhr) die stärkste Offensive der Liga im Brügglifeld. Im Hinspiel kassierte der FCA eine 1:5-Klatsche. Sofern die Revanche heute glücken soll, müssen die Aarauer ein paar Baustellen beheben.

Es wird eine heisse Angelegenheit am Freitagabend im Brügglifeld: Der FC Aarau erhält gegen den Tabellenführer Lausanne-Sport die Möglichkeit, den Rückstand auf vier Punkte zu verkürzen. Dass das Spiel gegen den Liga-Primus allerdings kein Selbstläufer wird, versteht sich von selbst. Für die Aarauer gilt es folgende drei Probleme in den Griff zu bekommen, damit der Dreier gegen die Westschweizer zur Realität wird.  

1. Verteidigung stabilisieren

Dank dem ersten 3:2-Auswärtssieg der Saison beim heimstarken SC Kriens vor der Nationalmannschaftspause dürften die zuvor formschwachen Aarauer wieder etwas Selbstvertrauen getankt haben. Doch das Resultat ist auch ein wenig trügerisch. Trotz einer 2:0-Führung, die bis 10 Minuten vor Schluss hielt, fehlte es den Aarau-Spielern in der Defensive an Souveränität, um das Ergebnis ins Trockene zu bringen. 

Zuletzt hatte der FCA gegen Lausanne keine Chance.

Zuletzt hatte der FCA gegen Lausanne keine Chance.

Dass der FC Aarau gegen Lausanne ein Mittel finden muss, um die jungen Verteidiger noch besser zu unterstützen, ist fast schon zwingend. Schliesslich besitzt Lausanne derzeit die gefährlichste Offensive der Liga. Dass Elsad Zverotic und Serey Die auf der 6er-Position immer besser harmonieren, könnte ein möglicher Lösungsansatz sein. 

2. Offensiv den Jungen vertrauen

Kevin Spadanuda überzeugte in Kriens zuletzt mit seinem temporeichen Spiel. Mit seiner Technik sorgte er im gegnerischen Strafraum immer wieder für akute Torgefahr. Kann der 22-jährige Wirbelwind diese Leistung gegen Lausanne erneut abrufen, könnte dies der Aarauer Offensive den nötigen Schwung geben. Neben Spadanuda bewies auch der 20-jährige Donat Rrudhani zuletzt, dass er immer gut für einen Einsatz ist. Zumindest in der Joker-Rolle. Gegen Kriens sicherte der junge Stürmer dem FCA dank seinem Torriecher den Sieg. 

Kevin Spadanuda spielte gegen Kriens eine starke Partie.

Kevin Spadanuda spielte gegen Kriens eine starke Partie.

3. Den Kampf annehmen

Zweifellos, Aarau kann Lausanne im Brügglifeld schlagen. Und dies nicht nur, weil die Lausanner zuletzt zweimal nur ein Unentschieden gegen Wil und Winterthur holen konnten. Im Gegenteil, der FCA verfügt über die nötige spielerische Qualität, um die 1:5-Watsche in Lausanne vergessen zu machen. Dafür müssen allerdings auch die Routiniers wie Markus Neumayr und Patrick Rossini endlich ihr volles Potential ausschöpfen und den Kampf annehmen. Zwei Spieler, die in diesem heissen Duell mit ihrer Erfahrung definitiv für den Unterschied sorgen könnten. 

Ruft Neumayer endlich wieder sein volles Potential ab?

Ruft Neumayer endlich wieder sein volles Potential ab?

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