NLA-Handball

Von wegen Aussenseiter: Warum ein Sieg des HSC Suhr Aarau gegen Pfadi Winterthur keine Überraschung wäre

Der Trainer des HSC Suhr Aarau ist immer mit vollem Engagement bei der Sache.

Misha Kaufmann

Der Trainer des HSC Suhr Aarau ist immer mit vollem Engagement bei der Sache.

Nach dem Auswärtssieg im Cup-Viertelfinal vor einer Woche trifft der HSC Suhr Aarau heute Abend (Anpfiff: 20 Uhr) in der Meisterschaft noch einmal auf Pfadi Winterthur. Obwohl zwei Leistungsträger angeschlagen sind, will der HSC seine Ungeschlagenheit in der heimischen Schachenhalle wahren.

Am vergangenen Mittwoch hat der HSC Suhr Aarau Pfadi Winterthur mit 25:21 aus dem Cup geworfen. Heute Abend folgt um 20 Uhr das nächste Aufeinandertreffen der beiden Teams – diesmal in der Meisterschaft und in der Aarauer Schachenhalle.

Während Pfadi am Wochenende europäisch im Einsatz stand, genossen die Spieler des HSC zwei freie Tage. Trotz voller Batterien  ist Trainer Misha Kaufmann geplagt von Sorgen. Co-Captain Tim Aufdenblatten und Rückraum-Shooter Joao Ferraz sind angeschlagen, ihre Einsätze sind daher fraglich. «Wir müssen bei diesen beiden Spielern von Tag zu Tag schauen, ob sie einsatzfähig sind», sagt HSC-Trainer Misha Kaufmann.

Der Co-Captain des HSC Suhr Aarau ist für die heutige Partie gegen Pfadi Winterthur fraglich.

Tim Aufdenblatten

Der Co-Captain des HSC Suhr Aarau ist für die heutige Partie gegen Pfadi Winterthur fraglich.

Mit dem Fehlen der Teamleader würden weniger erfahrene Spieler in den Fokus rücken. Sorgen macht sich Kaufmann deswegen keine, auch wenn junge Akteure ein gewisser Risikofaktor sein können. «Ich bin froh, wenn wir die Fehler jetzt machen, und nicht in den Playoffs», sagt er.

Ein HSC-Sieg gegen Pfadi: Längst keine Überraschung mehr

Der HSC hat in dieser Saison gezeigt, dass er mit jeder Mannschaft der NLA mithalten kann. Auch gegen eine wie Pfadi Winterthur, die gegenwärtig zwar Leader ist, den HSC aber nicht einfach im Vorbeigehen bezwingt. Das zeigt ein Blick auf die letzten sechs Direktduelle. Drei gingen an Pfadi, drei an den HSC. Das Torverhältnis ist dabei ebenfalls ausgeglichen: 151:151. Es wäre also keine Überraschung, wenn der HSC die Winterthurer ein weiteres Mal besiegen würde – zumal er in der heimischen Halle bislang ungeschlagen ist. Das soll auch so bleiben, wenn es nach Kaufmann geht. «Vieles wird von uns abhängig sein», sagt der Trainer daher. Also auch von der Anzahl Fehler, die sich der HSC in der heutigen Partie erlaubt.

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