Beach Soccer
Von Beginn weg wach sein und den Start nicht wieder verschlafen

BSC Havana Shots präsentiert sich mit dem neuen Trainer Rico Maissen zum Saisonauftakt fit und parat. Die Aargauer Strandfussballer peilen nach dem achten Platz des Vorjahres, nun einen Platz unter den besten sechs Mannschaften.

Claudine Müggler
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Nach dem achten Platz des Vorjahres wollen die Aargauer Strandfussballer nun in die Top 6 vorrücken. Archiv/Giuseppe Esposito

Nach dem achten Platz des Vorjahres wollen die Aargauer Strandfussballer nun in die Top 6 vorrücken. Archiv/Giuseppe Esposito

Giuseppe Esposito

Grosse Veränderungen gibt es im Vergleich zum letzten Jahr nicht. Doch die, die es gibt, ist nicht von minimaler Bedeutung. Der BSC Havana Shots hat einen neuen Trainer verpflichtet. Rico Maissen hat die Männermannschaft übernommen und will nun gemeinsam mit Franziska Steinemann, der Konditionstrainerin, das Team zum Erfolg führen.

Maissen ist ein Neuling im Zirkus der Beachsoccer. Der 41-Jährige sammelte von 1999 bis 2010 bei diversen Teams auf dem Rasen Erfahrungen als Trainer. «Es ist natürlich immer eine Umstellung und es braucht Zeit, wenn ein neuer Trainer kommt, egal, ob er schon Sanderfahrung hat oder nicht», sagt Michael von Wyl, der Vereinspräsident.

«Es ist zudem auch schwierig ein Beachsoccertrainer zu finden, der bereits erfahren ist. Der Sport ist ja noch nicht allzu alt», fügt er hinzu. Deswegen gibt auch immer wieder Fussballer, die dem Rasen den Rücken kehren, um sich dem Sand zu widmen.

«Die Umstellung ist aber grösser als man vielleicht denkt, denn Fussball ist nicht gleich Fussball», sagt von Wyl. Auf diese Saison hin haben bei den Havana Shots jedoch auch zwei Spieler den Sprung gewagt. Ein Torhüter und ein Feldspieler sind neu zum Team gestossen. Ansonsten bleibt das Kader grösstenteils das gleiche wie im Vorjahr.

Die letzte Saison beendeten die Aargauer auf dem enttäuschenden achten Platz. Dieses Jahr soll mindestens der sechste Platz am Ende der Saison herausschauen. «Ja der sechste Platz liegt für uns sicher nicht ausser Reichweite», erklärt von Wyl.

«Und wenn alles optimal läuft, ist auch noch Luft nach oben.» Man müsse aber auch bedenken, dass keine Ausländer im Verein tätig seien. Im Gegensatz zu anderen Klubs in der Liga. In erster Linie sind die Havana Shots ein Ausbildungsverein, der viele Junioren in die erste Mannschaft integriert und so das Team formiert.

Sie setzen aber auch viel daran, die Junioren, wenn sie ausgereift sind, halten zu können. Um so eine Chance zu haben, ihre Ziele zu erreichen.

Den Start in die letzte Saison hat man komplett verschlafen und sich so die Chancen auch eine bessere Platzierung gleich selbst genommen. Dies soll in dieser Saison nun anders werden. Die Vorzeichen stehen gut.

«Wir hatten eine gute Saisonvorbereitung und sind fitnesstechnisch parat. Die einzelnen Spielzüge werden in den kommenden Tagen noch verfeinert», sagt der Präsident. «Danach sollte einem guten Saisonstart eigentlich nicht mehr im Weg stehen.»

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