NLA-Handball
«Vollkommen klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen»: HSC-Trainer erwartet gegen den RTV Basel den Sieg

Nach dem für den HSC enttäuschenden 23:23-Remis am Donnerstag gegen GC Amicitia spielt die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann am Sonntag bereits gegen den nächsten Abstiegskandidaten. Den RTV Basel sieht Kaufmann als emotionale und kampfbetonte Mannschaft. Trotzdem will er nicht zu sehr auf den Gegner schauen.

Frederic Härri
Merken
Drucken
Teilen
Nichts weniger als zwei Punkte, das erwartet Misha Kaufmann von seinen Spielern gegen den RTV Basel.

Nichts weniger als zwei Punkte, das erwartet Misha Kaufmann von seinen Spielern gegen den RTV Basel.

freshfocus

Nein, Misha Kaufmann konnte nicht zufrieden sein mit diesem 23:23 bei GC Amicitia. Gegen den Tabellenletzten. «Es hat uns an allem gefehlt», sagte der Trainer des HSC Suhr Aarau nach dem Remis vom Donnerstag. «Wir konnten uns nie absetzen, obwohl wir von GC fast schon dazu eingeladen wurden. Aber wir waren im Abschluss schlichtweg nicht konsequent genug.»

Auch in der Defensive – sonst das Prunkstück des Teams – haperte es. «Wir haben Gegentore kassiert, die wir niemals bekommen dürfen», meinte Kaufmann. Der einzige Spieler, der gegen GC sein Normalniveau erreichte, sei Tim Aufdenblatten gewesen, so Kaufmann. Der HSC-Captain warf neun Tore.

Trotz aller Kritik für den Auftritt in der Zürcher Saalsporthalle: Das Spiel ist jetzt abgehakt. Und die gute Nachricht ist: Bereits am Sonntag bietet sich den auf Rang vier gesetzten Aargauern die Chance, es besser zu machen. In der Schachenhalle (Anpfiff: 16 Uhr) empfängt der HSC Suhr Aarau den RTV Basel.
Die Basler, derzeit auf Tabellenplatz acht klassiert, seien «emotionaler und kampfbetonter», als es die Spieler von GC waren, sagt Kaufmann. Taktisch erwartet er vom Team von Cheftrainer Dario Bagaric allerdings weniger Experimentierfreude und Kreativität als von GC ­Amicitia.

Zum Selbstverständnis des ambitionierten HSC Suhr Aarau gehört es inzwischen, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen - nicht umgekehrt. Das wird auch gegen die Basler nicht anders sein. Ihr Job sei es, sich auf sich selbst zu konzentrieren, sagt Kaufmann. Für den Cheftrainer gibt es keine zwei Meinungen, wer als Favorit in die Partie geht. «Es ist vollkommen klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Einen solchen Gegner musst du schlagen, da gibt es nichts dran zu rütteln.»

Verfolgen Sie die Partie aus der Schachenhalle am Sonntag ab 16 Uhr bei uns auf der Website im Livestream.