Wasserspringen
Vivian Barth erreicht die Limiten für die EM und WM im Synchronspringen

Bei der 18. Auflage des Internationalen Senet Diving Cup in Eindhoven nahmen fünf Springer und Springerinnen vom Schwimmclub Aarefisch teil.

Myrta Schneider
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Jessica Favre und Vivian Barth

Jessica Favre und Vivian Barth

Zur Verfügung gestellt

Angeführt von der erfahrensten Springerin, Vivian Barth waren Annalena Whiler, Luke Whiler, Adrian Zaspel und Steven Rusnac mit nach Eindhoven gefahren. Für alle war es der erste Wettkampf auf internationalen Parket im neuem Jahr 2017.

Die Nervosität war zu spüren und dennoch gab es beachtliche Leistungen unserer Wasserspringer. Vivian Barth gewann in der offenen Kategorie die Bronzemedaille vom 3m-Brett und zusammen mit Morgane Herculano (Genève Natation) ebenfalls Bronze im Synchronspringen. Den Final vom 1m-Brett beendete sie auf dem sechsten Platz. Eine weitere Top-Klassierung erreichte Luke Wihler (Boys B) vom 1m-Brett, er sprang auf den ausgezeichneten 5. Rang.

Die Resultate der anderen Aarefische

Steven Rusnac (Boys C):

13. Platz 1m-Brett, 206.55 Punkte

16. Platz 3m-Brett, 185.35 Punkte

Annalena Wihler (Girls C):

9. Platz 3m-Brett, 184.20 Punkte

12. Platz 1m-Brett, 173.90 Punkte

Luke Wihler (Boys B):

16. Platz 3m-Brett, 315.90 Punkte

Adrian Zaspel (Boys B):

14. Platz Turm, 224.05 Punkte

18. Platz 1m-Brett, 232.95 Punkte

21. Platz 3m-Brett, 223.65 Punkte

Eine Woche später fanden die internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin statt. Teilnehmer aus Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Finnland, Ungarn, Italien, Japan, Lettland, Schweiz und dem Gastgeberland Deutschland sprangen in die nacholympische Saison 2017 um die begehrten Punkte und Podestplätze.

Eine grosse Schweizer-Mannschaft war präsent und wollte an die sehr guten Ergebnisse von Eindhoven anknüpfen. Vivian Barth war die einzige Vertreterin des Schwimmclub Aarefisch im Team. Für sie galt es die gezeigten Trainingserfolge umzusetzen und im Wettkampf der Konkurrenz und den Wertungsrichtern zu zeigen. Es ging nicht nur um gute Ergebnisse sondern auch um sich für die Europa- und Weltmeisterschaften zu empfehlen.

Vivian fand schwer in den Wettkampf. Sie sagte: «Ich fühlte mich mental sehr instabil und somit war ich nervös...». So waren dann auch die Ergebnisse vom 1m und 3m Brett in den Einzeldisziplinen. Platz 14 vom 1m Brett mit 200,75 Punkten und ganz knapp, mit 3 Punkten Rückstand, das Halbfinale verpasst. Weit von ihrer Trainingsleistung entfernt landete Vivian im Vorkampf vom 3m Brett mit 205,50 Punkten auf dem 20. Platz.

Aber Vivian hatte noch eine Startmöglichkeit, ihr Wettkampf-Resultat zu verbessern! Zusammen mit Jessica Favre (Lausanne Natation) startete Vivian im Synchronwettkampf vom 3m Brett und konnte sich gegenüber den gezeigten Leistungen der vergangenen Wettkampftage deutlich steigern.

Nach dem Vorkampf noch auf Platz 5 mit 238,65 Punkten war noch „Luft“ nach oben. Ganze 28,26 Punkte mehr als im Vorkampf, also 266,91 Punkte sprangen beide Frauen im Finale und beendeten den Wettkampf auf dem 2. Platz. Sie konnten sich damit klar vor die andere Schweizer-Paarung (Heimberg/Coquoz) platzieren. Die beiden erreichten die Limite für die Europameisterschaften im Juni in Kiew und die Weltmeisterschaften im Juli in Budapest, womit einer Berufung zu diesen Meisterschaften nicht mehr viel im Weg steht.

Nächster internationaler Einsatz für Luke Wihler, Adrian Zaspel und Vivian Barth wird das Bergen Open vom 5. - 9. April sein. Vivian wird da noch Qualifikationschancen in den Einzeldisziplinen vom 1m- und 3m-Brett haben. Die letzte Möglichkeit für eine Empfehlung wird dann Anfang Mai beim FINA Diving Grand Prix in Puerto Rico sein.

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