Der nächste Verletzungs-Schock beim HSC Suhr Aarau: In der dritten Partie der Viertelfinalserie gegen die Kadetten Schaffhausen muss HSC-Trainer Misha Kaufmann auch noch auf Milan Skvaril (25) verzichten.

Der zweitbeste Skorer des Teams zog sich im Abschlusstraining eine noch nicht näher definierte Verletzung im Sprunggelenk zu, bei der es sich um einen Bänderriss handeln könnte.

Auch Aufdenblatten fehlt dem HSC erneut

Nur wenige Minuten vor dem für Skvaril verhängnisvollen Abschlusstraining hatte Trainer Misha Kaufmann gegenüber der «Aargauer Zeitung» bestätigt, was sich in den Tagen zuvor bereits angekündigt hatte: Tim Aufdenblatten verpasst die Partie in Schaffhausen ebenso wie nun Skvaril.

Aufdenblatten leidet unter einem Teilanriss der Quadrizepssehne im linken Knie. Dadurch fehlt dem HSC-Topskorer die Stabilität im Knie, was im schlimmsten Fall zu einem Kreuzbandriss führen könnte. «In Absprache mit den Ärzten haben wir entschieden, dass das Risiko, ihn einzusetzen, viel zu gross wäre», sagte Kaufmann dazu.

Aufdenblatten hatte bereits Spiel 2 aufgrund derselben, damals noch nicht diagnostizierten Verletzung verpasst.

Es fehlen die beiden besten Skorer und 17 Tore

Weil nun mit Skvaril wiederum der Topskorer ausfällt, dürften die Worte von Kaufmann, die er nach Bekanntgabe des Ausfalls von Aufdenblatten zu Protokoll gab, gleich noch einmal mehr Gewicht erhalten: «Dieser Ausfall (von Aufdenblatten, Anm.d.Red.) tut uns natürlich weh, aber wir haben bereits mehrfach bewiesen, dass wir solche Ausfälle dank unseres starken Teams mit viel Charakter und einem riesigen Willen kompensieren können.»

Nun muss sein Team gleich die beiden besten Skorer kompensieren und steht dementsprechend heute Abend in Schaffhausen vor einer Herkulesaufgabe – fehlen doch mit Aufdenblatten und Skvaril aufkummuliert 17 der insgesamt 42 Tore, die der HSC in den beiden ersten Partien der Serie bei den 21:27- und 21:24-Niederlagen erzielt hat.