Handball

Verdiente Niederlage am Zürichsee für Städtli

Städtli musste mit einer Niederlage die Rückreise vom Zürichsee antreten.

Städtli musste mit einer Niederlage die Rückreise vom Zürichsee antreten.

Städtli Baden verliert das erste Spiel der Rückrunde auswärts gegen einen stark aufspielenden HC Wädenswil. So muss sich Wädenswil bestimmt keine Sorgen wegen einem Abstieg machen.

Der Reihe nach: Nach genau drei Minuten war der Bann gebrochen, und die Zürcher konnten das erste Tor mittels Penalty erzielen. Vier Zeigerumdrehungen später stand es 1:4 für den STV Baden. Schnell gespielt, aufs Tor gelaufen, offensive Verteidigung von Wädenswil überlaufen – gut, sehr gut!

Acht Minuten später, nochmals – acht Minuten später – konnten die Badener ihr nächstes Tor schiessen zum... 10:8 für die Spieler aus dem Kanton Zürich. Katastrophe, alles der ersten dreizehn Minuten vergessen, Lichter aus, Ratlosigkeit und elf technische Fehler – die Leiden der Badener wurden grösser und grösser. Die letzten neun Minuten der ersten Halbzeit ging mit 7:3 Toren an das Heimteam – zu Recht!

Neue Halbzeit, neues Glück? Neue Verteidigungsvariante (6:0). Diese Massnahme zeigte grosse Wirkung und nach 15 Minuten war der Anschluss beim 21:20 geschafft – aber eben, nur der Anschluss. Das Spiel wurde nicht langweilig, was man aber am Score meinen könnte: Hier ein Tor, da ein Tor, hier ein Tor... und das bis zum 26:25 für Wädenswil, aber nie konnte der Ausgleich erzielt werden – frustrierend. Dann brach wohl die letzte Zweiminutenstrafe den Aargauern das Genick. In den letzten vier Minuten ernteten die Badener einen technischen Fehler und sage und schreibe 4 Fehlwürfe – verdiente Niederlage!

Dass sich der beste Badener, Florian Legoll, noch die Ferse lädierte und wohl am Mittwoch in Genf nicht eingesetzt werden kann, passt zu diesem Samstag!

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