Nachdem sich die beiden Mannschaften in der Startphase neutralisierten, gingen die Badener in der 18. Minute in Front. Im Anschluss an einen Corner von Captain Luca Ladner spedierte Cédric Franek den Ball aus 12 Metern volley in die Maschen. Mit seinem ersten persönlichen Treffer in der 1. Liga brachte der 18-jährige Neuzuzug seine Farben in Führung.

Zehn Zeigerumdrehungen später brachte die Badener Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Sahin Irisme liess sich freistehend aus 5 Metern nicht zweimal bitten.

Umstrittener Penalty für Gossau

Ein fragwürdiger, aber vertretbarer Penaltypfiff, sorgte in der 36. Minute für die Ostschweizer Führung. Das Leder sprang unglücklicherweise an die Hand von Mileta Matovic, was der Ref als Handspiel taxierte. Anil Aydezin verwertete souverän zum 2:1.

Doch die Reaktion der Badener liess nicht lange auf sich warten. Nur gerade 65 Sekunden nach dem Rückstand schloss Luiyi Lugo einen schnellen Spielzug zum neuerlichen Gleichstand aus.

Sekunden vor der Pause versuchte Kujtim Dzelili sein Glück mit einem Weitschuss, doch Gossau-Keeper Daniel Geisser war auf der Stelle.

Nach dem Seitenwechsel baute Baden ab, während die Einheimischen mit viel Kampfgeist überraschten. Doch zu zwingenden Abschlussmöglichkeiten kam es im zweiten Durchgang auf beiden Seiten nicht mehr und so blieb es bis zum Schluss beim leistungsgerechten 2:2-Remis.

Chefscout macht Notizen

"Nach unserem Führungstreffer verpassten wir das 2:0 und waren nach der Pause zu naiv. Dieses Resultat geht so in Ordnung", sagte Baden-Trainer Gabor Gerstenmaier. Nun steht sein Team vor dem Cup-Hit gegen den Super-League-Vertreter FC St. Gallen, wobei der St. Galler Chefscout Werner Zünd als Beobachter auf der Tribüne in Gossau eifrig Notizen über Baden machte.