Gerade mal 26 Sekunden dauerte es bis zur ersten Strafe für Städtli: Zwei Minuten für Hochstrasser! Noch schlimmer: Nur 90 Sekunden später die zweite Strafe (Bühler) – Baden nur noch zu viert auf dem Felde! 2:0 der Spielstand, nach diesen Strafen stand es dann 2:1 für das Heimteam. Gut gekämpft, trotz Widrigkeiten gut ins Spiel gefunden!

In dieser Zeit war vor allem Marco Wyss ein wichtiger Rückhalt, der jeden zweiten Schuss halten konnte, was am Schluss zu einer 37%-Statistik führte.

Nach 17 Minuten konnten die Badener das erste Mal das Score auf Unentschieden (7:7) stellen. Drei Zeigerumdrehungen später war die erste Führung der Ostaargauer perfekt (7:8) – leider nur von kurzer Dauer! Weitere vier Minuten später die erste Zweitoreführung, die sich bis zum Pausentee halbierte.

Die guten Abschlüsse fehlen

Es war ein schwieriger Beginn in die Partie, der Wille war da, die Ideen auch – allein, es fehlten die guten Abschlüsse! Der Schlussmann von Möhlin hielt ebenfalls sehr gut und war ein wichtiger Teil des Teams. Unter dem Strich eine Leistung von Städtli, die sicher besser war als im letzten Spiel gegen Solothurn, aber trotzdem hoffte man auf einen weiteren Schritt in der 2. Halbzeit.

Die sofortige Zweitoreführung wurde nach fünf Minuten von den Fricktalern egalisiert (13:13) – nicht nur das, jetzt übernahm das Heimteam das Zepter, was in der 50. Minute zur erstmaligen Führung mit vier Toren führte. Neun Abschlüsse, zum Teil alleine vor dem Torhüter, konnten in dieser Zeitspanne von Städtli nicht verwertet werden – schade!

Aber als wäre den Spielern ein Stein aus der Krone gefallen, wurde nun konsequenter gedeckt, besser geschossen und auch genauer gespielt. Das 23:23 nach 59’13’’ war die logische Folge.

Dramatik pur

Kaum an Dramatik zu überbieten dann die letzten 47 Sekunden: Ball beim Heimteam, Angriff, Schuss von Wirthlin – übers Tor! Baden im Ballbesitz: Angriff, Foul, Zeit abgelaufen – nein, doch nicht: Schiri-Timeout – noch vier Sekunden zu spielen! Städtli schaffte es aber nicht, einen Schuss aufs Tor abzugeben – Ende, Aus, Unentschieden!

Licht und Schatten wechselten bei den Badenern in bunter Folge: Auf gute Momente folgten die anderen Möglichkeiten. Schade, denn der Gegner war nicht ausser Reichweite, die schlechten Würfe machten wohl das Unentschieden perfekt!

Farbe bekennen im nächsten Spiel

Es ist wohl gerecht, dass keine Mannschaft beide Punkte mitnehmen durfte – dazu hätte es eine bessere Schussauswertung gebraucht.

Bereits am Samstag spielt der STV in Emmen gegen den Zweitletzten der Tabelle der NLB. Da muss das Team Farbe bekennen und beide Punkte nach Baden bringen!