Nach dem Saisonende stellt sich beim FC Aarau vor allem eine Frage: Was passiert mit Trainer Marco Schällibaum? Und wer wird nach der allfälligen Entlassung sein Nachfolger?

Schällibaum selber hat trotz zehn Niederlagen in den letzten 14 Spielen noch Hoffnung: «Ich warte ab. Aber ich bin überzeugt, dass ich es hinkriege, den FC Aarau wieder in die Erfolgsspur zu führen.»

Wie geht es weiter?

Ob das auch der Vorstand glaubt? Schon die Vertragsverlängerung mit Schällibaum im April war eine Notlösung, weil zuvor andere Wunschkandidaten abgesagt haben. Und danach ist der FCA in die schlimmste Resultatkrise der jüngeren Klubgeschichte geschlittert. «Wir haben es leider nicht geschafft, aus der grossen Qualität der Einzelspieler eine Einheit zu formen, die konstant gute Leistungen abruft», sagt Präsident Schmid.

Fakt ist: Gespräche mit potenziellen Nachfolgern für Schällibaum wurden bereits geführt, darunter Marinko Jurendic (SC Kriens). Dennoch will Schmid in der Trainerfrage keine Tendenz äussern: «Ich habe meine Meinung, aber ich entscheide nicht alleine. Wir werden die Pros und Kontras diskutieren und dann entscheiden.»

Im Gespräch als Schällibaum-Nachfolger: Marinko Jurendic.

Im Gespräch als Schällibaum-Nachfolger: Marinko Jurendic.

Der sechsköpfige Verwaltungsrat mit Schmid, Roger Geissberger, Urs Bachmann, Karl Oldani, Peter Zubler und Rudolf Vogt tagt am Abend des Pfingstmontag. Schmid: «Bis Ende kommender Woche wollen wir alle wichtigen Personalentscheide gefällt haben.»