Challenge League
Überzeugende Arbeit des FC Aarau zum Saisonschluss – Die FCA-Einzelkritik zum 4:1-Erfolg gegen Vaduz

In der 36. und letzten Runde der Challenge League 17/18 setzte sich der FC Aarau mit einer guten Leistung gegen den FC Vaduz durch. Doppeltorschütze Mats Hammerich sicherte sich eine sehr gute Note. Auch Juan Pablo Garat wusste in seinem letzten Spiel für den FCA zu überzeugen.

Ruedi Kuhn
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Juan Pablo Garat jubelt mit dem Torschützen zum 1:0 Mats Hammerich (Aarau) nach dem Tor

Juan Pablo Garat jubelt mit dem Torschützen zum 1:0 Mats Hammerich (Aarau) nach dem Tor

Marc Schumacher/freshfocus
Steven Deana: Note 4,5 Mehrere gute Paraden! Vor allem eine starke Abwehr gegen den alleine auf ihn zustürmenden Coulibaly. Bei Flankenbällen und bei Abstössen zeigte er allerdings Schwächen.
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Raoul Giger: Note 4,5 Der Rechtsverteidiger spielt einen erfrischenden Fussball und hat eine positive Ausstrahlung. Er setzt auch immer wieder offensive Akzente. Manchmal will er zu viel und reibt sich in Zweikämpfen auf.
Juan Pablo Garat: Note 5,5 War in der Startphase seines Abschiedsspiels für den FC Aarau nervös und fehleranfällig. Steigerte sich im Lauf des Spiels aber deutlich und verdiente sich die sehr gute Note dank Kampfgeist, Leidenschaft und Herzblut.
Igor Nganga: Note 4,5 Defensiv solid und mit viel Power in den Zweikämpfen. Verschuldete mit einem Foul den Penalty, der zum Ehrentreffer von Vaduz führte. Versuchte sein Glück hin und wieder in der Offensive. Zählbares schaute allerdings nichts heraus.
Michael Perrier: Note 4,5 Perrier als Linksverteidiger? Ist das eine gute Wahl? Da scheiden sich die Geister. Bezüglich Laufarbeit und Zweikampfverhalten ist er ein Vorbild. Aber gegen schnelle Flügelstürmer bekundet er oft Mühe.
Mats Hammerich: Note 5,5 Der trickreiche und technisch starke Mittelfeldspieler war zusammen mit Juan Pablo Garat der Mann des Spiels. Mit den Saisontoren zwei und drei führte Hammerich die Aarauer zum 4:1-Sieg.
Olivier Jäckle: Note 5 Spielte die Rolle des „Scheibenwischers“ vor der Viererabwehrkette gekonnt und hielt mit seiner ruhigen, sachlichen und überlegten Art das zentrale, defensive Mittelfeld zusammen. Zwei, drei Fehlpässe trübten das gute Bild leicht.
Arxhend Cani: Note 4 An Willensstärke und Einsatz fehlte es ihm nicht. In seiner letzten Partie für den FC Aarau gelang ihm allerdings nicht viel Konstruktives. An entscheidenden Szenen war er nicht beteiligt.
Norman Peyretti: Note 4,5 Schnell ist er. Dribbelstark ist er auch. Und er schoss das Tor zum 4:1. Der frühere Thuner kommt ausgerechnet zum Abschluss der Saison auf Touren. Gut möglich, dass er in der nächsten Saison durchstarten wird.
Varol Tasar: Note 4,5 Spielte den Vaduzer Abwehrchef Puljic mehrmals schwindelig. Nach einem groben Foul von Muntwiler verletzte sich Tasar leicht und konnte sein Leistungspotenzial nicht mehr ausschöpfen. Der kleine Wirbelwind ist ein Versprechen für die Zukunft.
Petar Misic: Note 4 Nach seinem Kreuzbandriss fehlt es ihm sichtlich an Spielpraxis. Er war bemüht, sogar eifrig, konnte aber die Bälle im Sturmzentrum zu wenig halten. Vergab eine Riesenchance zum 3:0.
Nikola Gjorgjev: Note 4,5 Er kam in der 53. Minute für den leicht verletzten Varol Tasar. Der feine Techniker zeigte gute Ansätze und schoss den entscheidenden Treffer zum 3:1.
Miguel Peralta: Note 5 Er kam in der 63. Minute für Petar Misic, zeigte viel Einsatz und war an einigen offensiven Aktionen beteiligt. Die Vorarbeit zum 3:1 von Gjorgjev war Extraklasse.
Matija Randjelovic: keine Note Er kam in der 91. Minute für Juan Pablo Garat. Kurz danach war das Spiel zu Ende. Für eine Note reicht es deshalb nicht.

Steven Deana: Note 4,5 Mehrere gute Paraden! Vor allem eine starke Abwehr gegen den alleine auf ihn zustürmenden Coulibaly. Bei Flankenbällen und bei Abstössen zeigte er allerdings Schwächen.

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