Handball
U21 Nationalmannschaft startet an der WM mit fünf Aargauern

Die Schweiz befindet sich zusammen mit Deutschland, Kroatien, Algerien und Katar in der Vorrundengruppe. Das Team von Michael Suter hat durchaus Chancen eine Rolle in der Gruppe einzunehmen. Die vier besten der Gruppe erreichen die Viertelfinals.

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Patrick Strebel vom HSC Suhr Aarau ist einer von fünf Aargauern in der Nationalmannschaft.

Patrick Strebel vom HSC Suhr Aarau ist einer von fünf Aargauern in der Nationalmannschaft.

Foto Wagner

Gegen den Aussenseiter Holland startet die Schweizer U21-Auswahl zur WM in Bosnien-Herzegowina. Der Equipe von Michael Suter ist in der Gruppe mit dem U20-EM-Finalisten Kroatien und Deutschland eine gute Rolle zuzutrauen.

Auf oberster Nationalteam-Stufe tritt der Schweizer Handball-Verband (SHV) seit Jahren an Ort und inzwischen international nicht mehr relevanter Stelle. Bei den Junioren hingegen sind ansprechende Perspektiven erkennbar.

Der Stamm der aktuellen U21-Mannschaft hat sich auf verschiedenen Levels bereits für vier Endrunden qualifiziert. Suters innovatives Konzept kommt an. Der 75-fache ehemalige Internationale steuert die konsequente Entwicklung der SHV-Talente als temperamentvoller Coach der U21 und U19 massgeblich.

Die Qualität zum Sprung unter die besten 16 Teams ist zweifellos vorhanden. Aber Schwankungen sind nicht ausgeschlossen. Und beim Vorbereitungs-Turnier in Kloten führten Deutschland und Frankreich Suters Spieler ans Limit.

An guten Tagen sind sie allerdings zu respektablen Coups in der Lage - so wie beim 25:22 gegen den Nachwuchs von Weltmeister Spanien oder bei der einmaligen 41:27-Lektion gegen die Franzosen vor rund einem Jahr.

In den weiteren Spielen treffen die Schweizer auf Algerien (Montag), Deutschland (Mittwoch), Kroatien (Donnerstag) und auf Katar (Samstag). Modus: Die Top 4 erreichen die Achtelfinals (ab 22. Juli in Sarajevo).