Gegen den Aussenseiter Holland startet die Schweizer U21-Auswahl zur WM in Bosnien-Herzegowina. Der Equipe von Michael Suter ist in der Gruppe mit dem U20-EM-Finalisten Kroatien und Deutschland eine gute Rolle zuzutrauen.

Auf oberster Nationalteam-Stufe tritt der Schweizer Handball-Verband (SHV) seit Jahren an Ort und inzwischen international nicht mehr relevanter Stelle. Bei den Junioren hingegen sind ansprechende Perspektiven erkennbar.

Der Stamm der aktuellen U21-Mannschaft hat sich auf verschiedenen Levels bereits für vier Endrunden qualifiziert. Suters innovatives Konzept kommt an. Der 75-fache ehemalige Internationale steuert die konsequente Entwicklung der SHV-Talente als temperamentvoller Coach der U21 und U19 massgeblich.

Die Qualität zum Sprung unter die besten 16 Teams ist zweifellos vorhanden. Aber Schwankungen sind nicht ausgeschlossen. Und beim Vorbereitungs-Turnier in Kloten führten Deutschland und Frankreich Suters Spieler ans Limit.

An guten Tagen sind sie allerdings zu respektablen Coups in der Lage - so wie beim 25:22 gegen den Nachwuchs von Weltmeister Spanien oder bei der einmaligen 41:27-Lektion gegen die Franzosen vor rund einem Jahr.

In den weiteren Spielen treffen die Schweizer auf Algerien (Montag), Deutschland (Mittwoch), Kroatien (Donnerstag) und auf Katar (Samstag). Modus: Die Top 4 erreichen die Achtelfinals (ab 22. Juli in Sarajevo).