Volleyball
TV Lunkhofen bleibt in der Liga trotz Pechsträhne

Die NLB-Volleyballer des TV Lunkhofen setzten sich vor der Saison einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zum Ziel. Das konnte mit dem fünften Platz in der Qualifikation nicht erreicht werden. Das Saisonfazit vom Trainer fällt zwiespältig aus.

manuela Waldburger
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Lunkhofens Trainer Christian Kron (Zweiter v. r.) und seine Männer. awa

Lunkhofens Trainer Christian Kron (Zweiter v. r.) und seine Männer. awa

«In der Qualifikationsrunde sah es lange danach aus, als könnten wir den Einzug in die Aufstiegsrunde erreichen. Erst die Niederlage im letzten Spiel der Quali machte uns einen Strich durch die Rechnung», fasst Lunkhofens Trainer Christian Kron die Qualifikation zusammen.

Das Kader wurde vor Saisonbeginn mit drei neu verpflichteten Spielern verstärkt. «Allerdings konnte selbst diese breite Basis die verletzungs- und arbeitsbedingten Absenzen nicht kompensieren, sodass wir mehrere Male auf Spieler aus der zweiten Mannschaft oder der Juniorenmannschaft zurückgreifen mussten», erklärt Kron.

In zehn Jahren noch nie erlebt

«In den knapp zehn Jahren meiner Trainertätigkeit habe ich noch nie eine derartige Pechsträhne miterleben müssen. Während dies in der ersten Hälfte der Qualifikation noch wettgemacht werden konnte, machte sich der Rückstand in der Feinabstimmung in der zweiten Hälfte der Qualifikation bemerkbar», sagt Kron.

Genau wegen dieser Umstände zeigt sich der Trainer doch zufrieden mit dem Ausgang der Saison: «Dass wir trotz der Verletzungsserie auf unserer Seite und den Verstärkungen unserer Gegner mit externen Spielern den Ligaerhalt sichern konnten, betrachte ich als grossen Erfolg.» Trotzdem gibt Christian Kron auch zu: «Mit Blick auf die Voraussetzungen vor Saisonbeginn kann man mit dem sechsten Schlussrang nicht zufrieden sein.» Wie es in Zukunft weitergeht, steht noch in den Sternen. Klar ist nur: «Die Zeichen beim TV Lunkhofen stehen auf Wandel», so Kron.