NLA-Handball

Trotz starkem Auftakt: Der HSC Suhr Aarau verliert auswärts gegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen mit 20:28

HSC-Regisseur Sergio Muggli und seine Teamkollegen unterliegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen mit 20:28.

HSC-Regisseur Sergio Muggli und seine Teamkollegen unterliegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen mit 20:28.

Der HSC Suhr Aarau verliert in der 11. Runde der NLA-Hauptrunde auswärts bei den Kadetten Schaffhausen mit 20:28. Nach zwei Heimsiegen in Serie gegen GC Amicitia (28:22) und den RTV Basel (33:20) war der Titelverteidiger für die Aargauer in der Endabrechnung eine Nummer zu gross – trotz 13:12-Pausenführung.

Was für ein Start für den HSC Suhr Aarau: Zwei Paraden von Torhüter Dragan Marjanac, zwei Treffer von Diogo Oliveira und einer von João Ferraz bringt die Gäste nach etwas mehr als fünf Spielminuten auswärts bei den Kadetten Schaffhausen mit 3:0 in Front.

Obwohl das Heimteam in der Folge den Rückstand etwas verkürzen kann, liegen die Aargauer nach Ablauf der Startviertelstunde weiterhin mit drei Treffern in Führung (8:5). Oliveira zeichnet zu diesem Zeitpunkt bereits für fünf HSC-Tore verantwortlich.

HSC verspielt bis zur Pause fast kompletten Vorsprung

Und es kommt tatsächlich noch besser für den HSC: In der 20. Minute schraubt Flügelspieler Timothy Reichmuth das Skore in Überzahl auf 10:5. Torhüter Marjanac hat zu diesem Zeitpunkt mit seinen vier Paraden und einer Abwehrquote von 44 Prozent einen nicht unwesentlichen Anteil am starken Auftritt der Gäste.

Aber dann schleicht sich vor der Pause doch noch der eine oder andere Fehler auf Seiten des HSC ein. So gelingt es den Kadetten bis zur Pause wieder aufzuschliessen. Immerhin kann Suhr Aarau beim Titelverteidiger eine 13:12-Führung in die Kabine retten.

Nach der Pause übernehmen die Kadetten den Lead

Nach der Pause dauert es knapp sechs Minuten, dann ist die Partie zum ersten Mal wieder ausgeglichen (14:14). Und nur einen Technischen Fehler beim HSC später gehen die Kadetten mit 16:15 gar erstmals in Führung.

Nun scheint es vorbei mit der Herrlichkeit der Gäste. Knapp 20 Minuten vor dem Ende der Partie liegen sie gar erstmals mit zwei Treffern zurück (16:18). Immerhin halten sich die beiden Teams in Sachen Fehlwürfe und Fehler in den folgenden Minuten einigermassen die Stange – und so bleibt der Rückstand des HSC bis zur 48. Minute bei zwei Treffern (19:21).

Um die 50. Minute wird die Partie entschieden

Noch vor Ablauf der 50. Spielminute kassieren die Gäste allerdings zwei weitere Gegentreffer. Und weil sie selber in dieser Phase während über sechs Minuten ohne eigenen Torerfolg bleiben, liegen die Aargauer plötzlich mit 19:23 zurück.

Achteinhalb Minuten vor der Schlusssirene kassiert der vor zwei Wochen verpflichtete HSC-Portugiese João Ferraz beim Stand von 20:23 seine dritte persönliche Zweiminutenstrafe. Der 29-jährige Linkshänder, der zuvor vier Treffer erzielt hatte, darf in der Folge nicht mehr mittun.

Die Kadetten ziehen in der Schlussphase durch und lassen den HSC, bei dem in der Schlussphase – wie in den letzten Partien auch – Torhütertalent Leo Grazioli zwischen den Pfosten steht, nicht mehr aufschliessen. Ganz im Gegenteil: Der Titelverteidiger baut seine Führung gegen die nun zu viel Risiko gezwungenen Gäste kontinuierlich aus und holt sich den Sieg schliesslich mit 28:20 deutlich.

Nun zwei Partien gegen Pfadi

In der Meisterschaft geht es für den HSC in knapp zwei Wochen zu Hause gegen NLA-Leader Pfadi Winterthur weiter. Derselbe Gegner erwartet Suhr Aarau bereits am kommenden Mittwoch (Anpfiff: 19.30 Uhr) für den Cup-Viertelfinal in der AXA Arena in Winterthur.

Sie haben die Partie verpasst? Sehen Sie sie in der Aufzeichnung des Livestreams nach:

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