Wettkampf-Judo ist komplex und verlangt einiges vom Athleten ab: Kraft und Ausdauer sind dabei nicht weniger wichtig als Technik und Taktik. Wer am Swiss Judo Open (SJO) aufs Podest will, muss diese Eigenschaften mitbringen.

Als Mitfavorit und Medaillenanwärter wird der Brugger Michael Kistler in Uster antreten. Kistler ist Teil der Nationalmannschaft und die schweizweite Nummer 1 in seiner Gewichtsklasse. Zu­letzt gelang es ihm am Belgian Open in Visé den fünften Platz zu erringen. In der Buchholzturnhalle Uster wird indes eine hochstehende internationale Konkurrenz empfangen.

Podestchancen für Lokalmatador

Über 200 Athleten aus 30 Nationen stehen am kommenden März-Wochenende auf den Matten. Kistler repräsentiert am einzi­gen heimischen Judo Europa-Cup die Schweiz und wird damit zum Botschafter seines Sports und seiner Stadt Brugg.

Zuschauer und Athleten erwartet eine grossartige Stimmung vor Ort. Spannung, Emotionen und Sportsgeist als Attribute des Judo sind garantiert. Wenn sich am Ende ein Lokalmatador in einem Finalkampf durchsetzen kann, hält es kaum noch einen Zuschauer auf seinem Sitzplatz.

Standing-Ovation gab es für die letztjährigen Schweizer Goldmedaillen-Gewinner. Wird es in diesem Jahr für Michael Kistler aufs Podest reichen? Die Chancen dafür stehen gut. Im Judo ist alles möglich.

Judo: Wichtig für den Schweizer Sport

Das SJO bietet den Mitgliedern des Schweizerischen Judo- & Ju-Jitsu Verbands (SJV) die Mög­lichkeit, einen hochstehenden internationalen Judo-Event im Heimatland erleben zu dürfen.

Dieser Anlass ist wichtig, sowohl für das Schweizer Judo als auch für die Schweizer Sportszene im Gan­zen. Denn das SJO leistet seinen Beitrag zur Erfüllung der Qualitätsansprüche einer Sportart, die nicht täglich im Vordergrund steht. Judo begeistert in der Schweiz weit mehr als 48'000 passio­nierte Sportler.