NLA-Handball

Trotz Comeback von Captain Christian Riechsteiner: Der TV Endingen verliert bei Kriens-Luzern deutlich

TVE-Captain Christian Riechsteiner meldete sich nach langer Verletzungspause zurück.

TVE-Captain Christian Riechsteiner meldete sich nach langer Verletzungspause zurück.

Zum Auftakt des zweiten Drittels in der NLA-Hauptrunde unterliegt der TV Endingen dem Favoriten HC Kriens-Luzern auswärts deutlich mit 23:32. Bereits den ersten Saisonvergleich hatten die Surbtaler gegen die Innerschweizer verloren.

Der TV Endingen unterliegt dem Favoriten HC Kriens-Luzern am frühen Samstagabend deutlich mit 23:32. Den Surbtalern unterliefen zu viele Fehler, die zu Gegenstössen führten. Ausserdem liessen sie in der Offensive zu viele Chancen ungenutzt.

Kommt hinzu, dass sich der linke und der rechte Rückraum von Kriens-Luzern, der Weissrusse Hleb Harbuz (12 Tore) und der Tscheche Tomas Piroch (8 Tore), in Spiellaune präsentierten und gemeinsam 20 Treffer erzielten. «Die beiden bekamen wir in der Defensive überhaupt nicht in den Griff. Das ist einfach zu viel», sagt Christian Riechsteiner.

Da konnte auch Torhüter Vit Schams, der zwölf Würfe parierte und damit eine Abwehrquote von 30 Prozent erreichte, trotz seiner guten Leistung nicht mehr viel ausrichten.

Riechsteiners schmerzfreies Comeback

Der Captain gab nach wochenlanger Verletzungspause aufgrund eines Teilabrisses des Trizeps in der Innerschweiz sein Comeback. Der 29-Jährige Rückraumspieler hatte sein Trainingspensum seit der vorletzten Woche kontinuierlich hoch gefahren und ist jetzt wieder fit.

«Ich konnte komplett schmerzfrei aufspielen. Aber es fehlt schon noch etwas. Ich konnte jetzt vier Wochen nicht aufs Tor schiessen – das ist, wie wenn du aus der Sommerpause zurückkommst. Ich brauche schon noch ein, zwei Wochen, bis ich wieder auf 100 Prozent bin», sagt Riechsteiner, der sich trotzdem zwei Treffer notieren lassen konnte.

Timing des Comebacks stimmt

Das Timing seiner Rückkehr auf die Platte könnte schlechter sein. Während der TVE am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den siebtplatzierten BSV Bern einmal mehr als Aussenseiter in die Partie gehen wird, steht in zwei Wochen die kapitale Auswärtspartie bei NLA-Schlusslicht RTV Basel an.

«Klar könnte das Timing schlechter sein, aber wir haben auch gegen Kriens-Luzern mehr von uns erwartet. Aber wir haben schlicht und einfach nicht gut gespielt», sagt Riechsteiner. Trotzdem blickt er zusammen mit seinen Teamkollegen nach dem ersten Saisondrittel zuversichtlich in die Zukunft: «Wir haben sowohl gute als auch schlechte Leistungen gezeigt. Man sieht schon, dass etwas fehlt, aber es gab einige Leistungen, auf denen wir aufbauen können.»

Während es in der NLB auch zum Sieg gereicht habe, wenn man einmal nur 40 Minuten konsequent und gut gespielt habe, sei das in der NLA nicht genug. «Hier werden die Aussetzer brutal bestraft», sagt Riechsteiner und fügt an: «Wir müssen unbedingt die Fehler abstellen. Die kosten uns zu viele Gegentreffer.»

NLA-Debüt des 34-Jährigen Mathys

Patrick Mathys gab am Samstag im Alter von 34 Jahren sein Debüt in der NLA. Der beim Erstligisten SC Siggenthal als Co-Trainer engagierte linke Flügel trainierte seit mehreren Wochen mit dem TVE mit. Er soll das junge Duo auf dem linken Flügel, Noah Grau und Yannick Mühlebach, primär mit seiner Erfahrung unterstützen – gegen Kriens-Luzern erzielte er zusätzlich zwei Treffer.

Bester Werfer der Endinger gegen Kriens-Luzern war der Tscheche Michal Tonar. Mit sechs Treffern war er etwas erfolgreicher als Claudio Vögtli und Nemanja Sudzum, die jeweils fünf Mal reüssierten.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams nach:

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