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Traumnoten für die Torschützen: Die FCA-Einzelkritik zum historischen 2:1-Sieg gegen Servette

Erst sah es nicht nach einem erfolgreichen Tag aus für den FC Aarau. Doch dann wechselt Patrick Rahmen genau den richtigen Mann ein. Gianluca Frontino erzielt drei Minuten später den unerwarteten Ausgleichstreffer. Beflügelt von diesem Tor doppelt Nicolas Schindelholz nach und besiegelt die Blamage für Servette.

Ruedi Kuhn
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Servette - FC Aarau (27.04.2019)
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Varol Tasar (l.), Giuseppe Leo (2.v.l.) feiern Nicolas Schindelholz (3.v.l.) während die Servettiens nur noch verdutzt schauen können.
Nicolas Schindelholz (2.v.l.) erzielt das entscheidende 2:1.
Varol Tasar (l.) wird von Miroslav Stevanovic (r.) bedrängt und um die Kugel gebracht.
Alex Schalk (l.) versucht Raoul Giger (r.) den Ball abzuluchsen.
Koro Kone (l.) kann den Ball fast an Giuseppe Leo (M.) und Torhüter Djordje Nikolic (r.) vorbeibringen und das 2:0 erzielen.
Goran Karanovic (l.) kriegt die Kugel nicht an Jeremy Frick (M.) vorbei.
Zuerst kann Nikolic (M.) noch parieren, doch dann trifft Schalk per Nachschuss zum 1:0 für Servette.
Luftsprünge: Alex Schalk bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
Raoul Giger (l.) läuft Dennis Iapichino (r.) davon.

Servette - FC Aarau (27.04.2019)

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Den Matchbericht zu dieser Partie finden Sie hier

Djordje Nikolic: 5 – Der Serbe bewies seine Klasse mit einigen starken Paraden. Verlor auch in der hektischen Schlussphase nicht die Übersicht.
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Raoul Giger: 4,5 – Nach dem Schreckmoment mit einer Blockade im Rücken am Tag vor dem Spiel zeigte der 21-Jährige eine ansprechende Leistung.
Giuseppe Leo: 4,5 – Er hatte gegen die stürmischen Kone und Schalk einen schweren Stand, löste seine Aufgabe aber mehr als zufriedenstellend.
Nicolas Schindelholz: 5,5 – Was für ein Traumtor zum 2:1! Verschuldete mit einem unkontrollierten Befreiungsschlag den Corner, der zum 1:0 für Servette führte.
Linus Obexer: 5 – Lieferte sich mit dem stärksten Servette-Spieler Stevanovic packende Duelle. War auf der linken Seite viel unterwegs. Ein starker Auftritt!
Olivier Jäckle: 5 – Sein Pass in die Tiefe zum zwischenzeitlichen 1:1 von Frontino war absolut genial. Er steigerte sich in der zweiten Halbzeit deutlich.
Elsad Zverotic: 4,5 – Der Captain kämpfte und rannte. Für ihn gilt das Gleiche wie für Jäckle. Nach der Pause war er viel präsenter und selbstbewusster.
Marco Schneuwly: 4,5 – Offensiv gelang ihm nicht viel. Aber er stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und leistete viel Arbeit in der Defensive.
Markus Neumayr: 4,5 – Nach einer schwachen ersten Halbzeit wurde er immer besser und leistete die Vorarbeit zum Siegestreffer von Schindelholz.
Varol Tasar: 4 – Er war zwar bemüht, wirkte aber wie zuletzt so oft gehemmt und kam gegen seine künftigen Teamkollegen nicht auf Touren.
Goran Karanovic: 4 – Er war im Sturmzentrum allein auf weiter Flur, bekam nur wenige brauchbare Bälle und hatte keine klare Torchance. Kämpferisch gut!
Gianluca Frontino: 5,5 – Er kam in der 64. Minute für Goran Karanovic und erzielte drei Minuten später aus dem Nichts den herrlichen Ausgleichstreffer zum 1:1.
Stefan Maierhofer: Keine Note – Er kam in der 76. Minute für Marco Schneuwly und vergab in der Schlussphase das sichere 3:1. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Gezim Pepsi: Keine Note – Er kam in der 83. Minute für Markus Neumayr. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Petar Misic: Keine Note – Er kam in der 88. Minute für Varol Tasar. Zu kurzer Einsatz für eine Note.

Djordje Nikolic: 5 – Der Serbe bewies seine Klasse mit einigen starken Paraden. Verlor auch in der hektischen Schlussphase nicht die Übersicht.

zvg

Das sagen Torschütze Gianluca Frontino und Cheftrainer Patrick Rahmen zum historischen 2:1-Sieg gegen Servette: