Natürlich Steven Deana? Nein! So klar war das nun auch wieder nicht: Zu Beginn der Rückrunde vereinbarte FCA-Sportchef Sandro Burki in Absprache mit dem Trainerstab, dass sich Deana und Hunn die Einsätze bis Ende Saison teilen werden.

Der Grund lag auf der Hand: Man wollte dem talentierten Hunn Spielpraxis geben und schauen, ob der bald 19-Jährige den Vorschusslorbeeren gerecht wird oder nicht.

Es wurde informiert

Für Hunn war das eine gute, für Deana eine weniger gute Nachricht. Als Angestellter des FC Aarau blieb ihm allerdings nichts anderes übrig, als den Entscheid zu akzeptieren. «Die Verantwortlichen verhielten sich jederzeit korrekt und haben mich über das Vorgehen in der zweiten Saisonhälfte informiert», sagt Deana rückblickend.

«Ich habe den Entscheid zur Kenntnis genommen. Aber es begreift wohl jeder, dass ich keine Freudensprünge gemacht habe. Ich bin nun mal ein ehrgeiziger Profi, will weiterkommen und habe mir für die Zukunft einiges vorgenommen.»

Kein Grund für die Reservistenrolle

Glücklich war Deana mit der Ausgangslage während der Rückrunde also nicht. Umso mehr, als dass der 28-jährige Keeper während der Vorrunde gute Leistungen zeigte. Es gab keinen echten Grund, ihn in die Rolle des Reservisten zu drängen.

Zu allem Übel zog sich Deana im März einen Muskelbündelriss unter der Rippe zu und musste eine zweimonatige Zwangspause einlegen. Zuletzt kamer allerdings wieder zweimal zum Einsatz und zeigte gegen Rapperswil-Jona (3:2) und gegen den FC Wil (2:2) auf eindrückliche Art und Weise, was er draufhat.

Deana ist die Nummer eins

Kommt hinzu, dass die Perspektiven erfreulich sind. Deanas Vertrag mit dem FC Aarau dauert noch bis im Juni 2019. Und für die Saison 2018/19 sind die Fronten abgesteckt. Deana ist die Nummer eins. «Ich freue mich über das Vertrauen, das mir der FC Aarau schenkt», blickt er optimistisch in die Zukunft.

Bleibt die Frage nach dem Torhüter Nummer zwei. Diesbezüglich ist alles offen. Gut möglich, dass Lars Hunn auf die nächste Saison hin ausgeliehen wird, um Spielpraxis sammeln zu können. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Mehr wissen wird man spätestens am 12. Juni: Dann beginnen die Vorbereitungen für die neue Saison.