Die Bedingungen der heutigen Partie waren alles andere als optimal, um Fussball zu spielen. Zu Beginn der Partie regnete und windete es, eine halbe Stunde später kippte sogar das Tor der Gäste um. Hohe Bälle der Aarauerinnen verhungerten in der Luft, das Spiel gestaltete sich richtig zäh. Unglücklich, dass die FCA-Frauen in der ersten Hälfte gegen den Wind spielen mussten.

Nichtsdestotrotz versuchten die Gäste hier im Baselland, ihr Spiel durchzuziehen und irgendwie zu punkten. Zwar gab es einige gute Angriffe, richtig gefährlich wurde es bis auf einen Lattentreffer von Hediger aber nie. Eine der spannendsten Aktionen der ersten Hälfte war das Tor der Aarauerinnen, das wegen der Windböen umkippte. Vermutlich wäre ein Wetterbericht dieser 45 Minuten interessanter gewesen als ein Spielbericht.

 Hier sehen sie im Video, wie die Spielerinnen das Tor wieder aufrichten:

Hier sehen Sie, wie die Spielerinnen gemeinsam mit dem Schiedsrichter das Tor der Aarauerinnen wieder aufrichtet

Hier sehen Sie, wie die Spielerinnen gemeinsam mit dem Schiedsrichter das Tor der Aarauerinnen wieder aufrichtet

Wegen den starken Windböen im Baselland kippte das Tor der FCA-Frauen.

Auch in der zweiten Hälfte sollte es nicht klappen

Die zweite Halbzeit gab dann schon ein wenig mehr her. Die FCA-Frauen konnten mit dem Wind im Rücken spielen. Doch was sich in der ersten Halbzeit als schwierig zeigte, entpuppte sich in der zweiten Hälfte als Vorteil für das Heimteam. Nach rund sieben Minuten der zweiten Halbzeit spielten sich die Baselländerinnen gegen den Wind schön durch die Aarauer Abwehr und gingen in Führung.

Nun waren also umso mehr gute Offensivaktionen der Gäste gefragt. Doch diese blieben aus, sie zeigten zu wenig Kampfgeist, zu wenig Energie, zu wenig Willen. Somit verpassten die Aarauerinnen auch hier die wichtigen drei Punkte, um in der Tabelle nicht weiter nach hinten zu rutschen.

Sie versuchten schon irgendwie, das Runde ins Eckige zu befördern. Doch die Leistung war einfach zu schwach. Die FCA-Frauen schienen lustlos, unmotiviert. Zwar gingen sie in die Zweikämpfe, doch spielten den Ballbesitz danach nicht schön aus. Es wurden zu viel ungenaue Pässe gespielt, und es fehlte am Elan, am Willen, die Punkte zu holen. Nun müssen sie sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen.  

Schwierige Situation

Die Situation jetzt ist für Aarau aber umso schwieriger. Küssnacht auf dem neunten und somit einem der Abstiegsplätze ist nur noch drei Punkte hinter Aarau, Schlieren gleichauf. Und im nächsten Spiel wartet mit Zürich ganz bestimmt kein einfacher Gegner. Die Aarauerinnen müssen aufwachen, ansonsten kämpfen sie am Ende der Saison nicht vorne mit, sondern gegen den Abstieg.

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