Beachvolleyball
Titelverteidiger waren erneut erfolgreich

Auf der Baechvolleyballanlage beim Hallenbad in Seon fanden mit den Finalspielen der AEW Beach Trophy die Aargauer Meisterschaften statt. Insgesamt fanden gegen 500 Zuschauer den Weg ins Hallenbad in Seon.

Beat hager
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Seraina Bracher holte sich so manch einen Ball und zusammen mit ihrer Partnerin Wendy Lippuner den Meistertitel. Alexander Wagner

Seraina Bracher holte sich so manch einen Ball und zusammen mit ihrer Partnerin Wendy Lippuner den Meistertitel. Alexander Wagner

Auf der Baechvolleyballanlage beim Hallenbad in Seon fanden mit den Finalspielen der AEW Beach Trophy die Aargauer Meisterschaften statt. Dabei vermochten in der Kategorie B1 bei den Herren Marco Siragna und Thomas Wicky ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Genau gleich wie auch Wendy Lippuner und Seraina Bracher bei den Frauen.

Insgesamt fanden gegen 500 Zuschauer den Weg in die schmucke Anlage in Seon und sie kamen in den Genuss von spannenden Partien. Bei den Nachwuchsteams U21 setzten sich die favorisierten Niklaus Brunschwiler (Aarau)/Christoph Hänggi (Gipf) ebenso durch wie die 15-jährige Junioren-Nationalspielerin Laura Künzler mit Simone Bürgler (beide Neuenhof). In der Hauptkategorie B1 der Frauen mussten sich die Topgesetzten Marion Gassmann (Dättwil) und Sara Winter (Würenlingen) mit dem dritten Schlussrang begnügen.

Im Finalspiel setzten sich die Titelverteidiger Wendy Lippuner (Olten)/Seraina Bracher (Gränichen) dank ihrer Routine gegen die überraschenden Adriana Pepe (Reinach )/Moena Mika (Meisterschwanden) klar mit 21:14, 21:18 durch. «Dank unserer mentalen Stärke und der tollen Abstimmung durften wir diesen Erfolg feiern.», so Bracher.

Spektakulärer und spannend

Im Finalspiel der Männer trafen mit Marco Siragna (Rüfenach)/Thomas Wicky (St. Ursen) sowie Florian Lier (Schönenwerd)/Philipp Noever (Rohr) die heissesten Anwärter auf den Meistertitel aufeinander. Trotz tropischen Temperaturen kamen die Zuschauer in den Genuss von sehenswerten Ballwechseln und Emotionen pur. Nach dem knappen 22:20-Sieg von Lier/Noever im ersten Satz vermochte der amtierende Meister mit einem 21:19 im zweiten Satz auszugleichen.

In dieser hart umkämpften Partie musste das Tiebreak um den Aargauer Meister 2012 entscheiden. Beim Stande von 4:4 im letzten Satz musste die Partie in Folge eines Hitzestaues von Noever unterbrochen werden und der Akteur wurde gekühlt. Doch sein Partner Lier zeigte sich vernünftig und entschied, das Spiel abzubrechen, und so wurde der Satz forfait mit 15:4 gewertet. «Es war wie erwartet ein hart umkämpftes Spiel und jetzt freuen wir uns auf die Schweizer Meisterschaft und nach dem fünften Rang im Vorjahr wollen wir in Luzern ins Halbfinale», so Siragna.