Badminton NLA
Team Argovia weiterhin auf Playoff-Kurs

Das Team Argovia sichert sich zwei wichtige Punkte gegen La Chaux-de-Fonds im Kampf um die Playoff-Plätze. Spielertrainer Shaharudin ist zufrieden mit der Team- und der Eigenleistung.

Lea Müller
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Hafiz Shaharudin gewann sein Match wieder einmal souverän. (Archivbild)

Hafiz Shaharudin gewann sein Match wieder einmal souverän. (Archivbild)

Alexander Wagner

Bereits am Samstag reiste die Mannschaft zum Spiel nach La Chaux-de-Fonds und genoss den gemeinsamen Abend bei einem gemeinsamen Nachtessen und unterhaltsamen Eishockeymatch. Nach gemütlichen Morgenessen und Beisammensein im Hotel, machte sich die Mannschaft auf den Weg in die Halle, wo die Partie stattfand.

Das erste Herrendoppel mit Beryno Wong und Joel König bekundete zu Beginn mit den äusseren Gegebenheiten etwas Mühe, wodurch sie den Startsatz äussert knapp verloren. Im zweiten und dritten Satz gewannen sie die Überhand und dominierten ihre Gegner vor allem im Entscheidungssatz klar. Sie gewannen mit 19:21 21:17 und 21:9.

Auf dem Nebenfeld spielte Sue Keller erstmals an der Seite von Ronja Stern. Den ersten Satz gewannen sie trotz 16:19 Rückstands mit 21:19. Darauf fanden die Chaux-de-Foniers immer besser ins Spiel und diktierten den Aargauerinnen ihr Spiel auf. Dadurch ging dieses Spiel verloren.

Herren mit souveränem Start

Die Männer des zweiten Herrendoppels sorgten für den zweiten Sieg auf Aargauer Seite. Sie dominierten ihre Gegner im ersten Satz nach Belieben und behielten auch im zweiten Satz die Überhand.

Beryno Wong erspielte sich im ersten Herreneinzel immer wieder einige Punkte Vorsprung, den er aber nicht verwalten konnte und verlor den ersten Satz gegen den jungen Bulgaren mit 19:21. Nach dem Satzverlust fehlte es dem Malayen an Sicherheit, doch er konnte dank grossen Kampfgeists den Satz mit 21:16 für sich entscheiden. Im dritten Satz waren sich die beiden weiter auf Augenhöhe. Wong erspielte sich wiederum einige Punkte Vorsprung und sicherte dem Team den dritten Sieg mit 21:18.

Aussenseiterin zeigt ihr Können

Ronja Stern hatte im Dameneinzel die klare Aussenseiterrolle. Diese nutzte sie zu ihrem Vorteil und überraschte ihre Gegnerin im ersten Satz mit variantenreichem Spiel. Bis zum Spielstand von 13:10 führte Stern, doch dann schaltete die Bulgarische Topspielerin einen Gang höher und zwang Stern in die Defensive. Im zweiten Satz bekundete Stern Mühe spielerisch weiter mitzuhalten, da die Bulgarin ihr offensives Spiel konsequent umsetzte. Trotz des verlorenen Spiels hat Stern ihr enormes Potenzial gezeigt.

Im Mixed kam ein weiteres Aargauer Talent zum Einsatz. Leider lief es bei Lea Müller und Joel Gayle nicht optimal, da sie das erste Mal zusammen spielten. Doch ihre starken Gegner nutzten jeden kleinen Fehler der Aargovianer aus. Im 2. Satz fanden sie langsam zu einander, jedoch reichte es nicht, um den Gegner einen Satz abzunehmen.

Zufriedenstellender Abschluss

Zum Schluss standen noch das zweite und dritte Herreneinzel auf dem Programm. Joel König spielte gegen den ein Jahr älteren Matthias Bonny. Das Spiel war eng und hart umkämpft, König konnte sich aber nie einen entscheidenden Vorteil erspielen und verlor in zwei Sätzen. Ganz anders verlief das Spiel von Spielertrainer Hafiz Shaharudin. Er erspielte sich immer wieder Punktevorteile, konnte diese aber nicht genügend verteidigen, so dass Gegner Gilles Tripet immer wieder aufholte und den ersten Satz doch noch ins trockene brachte.

Im zweiten und dritten Satz spielte Shaharudin taktisch perfekt und zwang Tripet lange Ballwechsel auf. Die Fehler beim Chaux-Fondier häuften sich und damit kam Shaharudin dank Serien von bis zu acht Punkten in Folge zu einem schlussendlich ungefährdeten Sieg.

Sichtlich erleichtert über die beiden gewonnen Punkte und sein eigenes Spiel konnte er die geschlossene Leistung der Mannschaft loben. Trotz der schwierigen Ausgangslage ist das Team ruhig geblieben und hatte den Spielspass in den Vordergrund gestellt. Durch die frühe Anreise und die gemeinsame Zeit ist das Team näher zusammengerückt, was zu einem entscheidenden Vorteil für die bevorstehenden Restpartien der Saison avancieren könnte.