Handball-Playoffs
Suhr Aarau verliert das erste Playoff-Viertelfinal gegen Schaffhausen

Die NLA-Handballer des HSC Suhr Aarau starteten am Donnerstagabend des 22. März 2018 mit einer 21:27-Niederlage beim Serienmeister Kadetten Schaffhausen in die ersten Playoff-Viertelfinals der Vereinsgeschichte. Vor laufenden TV-Kameras des neuen TV-Senders MySports führte der Gastgeber dabei bereits zur Pause mit 13:10.

Lukas Wernli
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Der HSC Suhr Aarau verliert den ersten Playoff-Viertelfinal gegen Schaffhausen

Der HSC Suhr Aarau verliert den ersten Playoff-Viertelfinal gegen Schaffhausen

Alexander Wagner

Am Ende fiel die Niederlage zum Playoff-Auftakt deutlich aus – mit 21:27 gar zu deutlich. Leider verpasste es das junge, erstmals vollzählige aber dennoch angeschlagene Team nach starkem Start, den zumindest zum Finalrundenende hin kriselnden Ligakrösus länger zu ärgern. 20 Minuten gelang dies dem Team von Cheftrainer Misha Kaufmann nämlich hervorragend. «Ab der 25. Spielminute nagelt ihr Torhüter die Kiste dann zu und zieht uns so den Zahn», interpretiert der 33-jährige Erfolgstrainer die 14 Paraden und die 40%-Abwehrquote von Kadetten-Torhüter Simon Kindle treffend.

Langersehntes Comeback von Beau Kägi

Vor lediglich 468 Zuschauerinnen und Zuschauern in der schmucken BBC-Arena und damit vor eigentlich nicht Playoff-würdiger Atmosphäre stand HSC-Flügel Beau Kägi nach über neunmonatiger Verletzungspause erstmals wieder im Aufgebot und auch sogleich in der «Starting seven» - perfektes Timing. Seine Teamkollegen und er waren «mittendrin statt nur dabei» und vermochten dabei, das Schaffhauser Starensemble lange beinahe auf Rückraumshooter Luka Maros zu reduzieren, der am Ende sechsmal traf.

Manuel Liniger vom Siebenmeter (5/5) und der besagte Simon Kindle gesellten sich mit zunehmender Spieldauer zu ihm, der Rest spielte an diesem Abend in deren Windschatten einen verhaltenen Part, mehr war leider nicht nötig. Weil das Spiel beim Stand von 18:12 in der 44. Spielminute schon gelaufen schien und es dies den Hausherren erlaubte, früh die Kräfte auf die vielen Schultern des breiten Kaders zu verteilen, gehen die Schaffhauser entsprechend gestärkt aus dem ersten, für den weiteren Verlauf der Serie so wichtigen, Aufeinandertreffen hervor.

Der sichtlich angeschlagene HSC Suhr Aarau indes spielte zuweilen gar über der Schmerzgrenze. Sinnbildlich dafür Eigengewächs Tim Aufdenblatten, der mehrmals mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb. «Wir haben uns sehr schwer getan, heute Tore zu erzielen, waren insgesamt zu unkonzentriert in den Abschlüssen», analysierte Kaufmann nach dem Spiel und sprach im Hinblick auf die Rückkehr in die Schachenhalle und der dort erwarteten, atemberaubenden sowie einzigartigen Stimmung von «viel Kraft, die nun freigesetzt wird und die wir gemeinsam nutzen wollen.» Am

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