Handball

Suhr Aarau unterliegt Kriens-Luzern: Ohne rechte Seite reicht es nicht

Zu wenig Feuerkraft bei den Linkshändern des HSC. Im Bild: Patrick Strebel. (Archiv)

Zu wenig Feuerkraft bei den Linkshändern des HSC. Im Bild: Patrick Strebel. (Archiv)

Der HSC Suhr Aarau verliert auswärts gegen Kriens-Luzern mit 19:23 – der Aufsteiger hielt mit dem Spitzenteam phasenweise gut mit, war aber im Angriff insgesamt zu harmlos.

Null von sieben – so liest sich die Bilanz der drei Linkshänder beim HSC Suhr Aarau. Aus insgesamt sieben Wurfversuchen erzielten Djordje Golubovic, Patrick Strebel und Raphael Rohr kein einziges Tor, dazu kamen drei technische Fehler. Eine rabenschwarze Bilanz für die Spieler auf der rechten Angriffsseite beim NLA-Aufsteiger – und ein Teil der Erklärung, warum Suhr Aarau die Spitzenmannschaft aus der Zentralschweiz zwar fordern, aber nicht schlagen konnte. Insgesamt war die Last beim HSC auf zu wenige Schultern verteilt, nur gerade fünf Spieler trafen aus dem Feld, bei Kriens-Luzern waren es derweil doppelt so viele.

Dennoch verlief die erste Halbzeit für den Aussenseiter positiv, mehrfach lag der HSC, der oft mit zwei Kreisläufern agierte, gar mit zwei Toren in Führung. Torhüter Mihailo Radovanovic hielt wieder stark, auch gegen seinen Bruder Aleksandar, der bei Kriens spielt und bis zur Pause torlos blieb. Auch die Verteidigung der Gäste mit den beiden «Patrons» Prachar und Vilstrup funktionierte gut, die Innerschweizer taten sich im Positionsangriff schwer. Vorne trafen Topskorer Tim Aufdenblatten – der 20-Jährige erzielte am Ende neun Tore – und Patrick Romann regelmässig. Nach der Pause tat sich Suhr Aarau schwer, die Gastgeber profitierten von einigen Fehlern und setzten sich bis zur 50. Minute auf 20:13 ab. Damit war die Vorentscheidung gefallen, der HSC kam nochmals auf drei Tore heran, Kriens liess sich den Sieg aber nicht nehmen.

Kriens-Luzern - Suhr Aarau 23:19

450 Zuschauer. - SR Bär/Süess. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern, 2mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau.

Kriens-Luzern: Bar/Portmann; Fellmann (1), Mühlebach, Wipf, Blättler (1), Vögtli (1), Nyffenegger (1), Baviera, Brücker (6), Stankovic (2/1), Ramseier (3), A. Radovanovic (5/1), Schramm (2), Hofstetter (1).

Suhr Aarau: M. Radovanovic/Locatelli; Golubovic, M. Aufdenblatten, Kaufmann (2), Prachar (2), Baumann (2/2), Romann (3), T. Aufdenblatten (9), L. Strebel, Rohr, Kurbalija (1), P. Strebel, Vilstrup.

HSC ohne Bräm und Kägi (beide verletzt).

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