Esther Süss klassierte sich als Beste ihres Verbands im 26. Rang. Noch vor zwölf Monaten hatte die 40-jährige Aargauerin in Pietermaritzburg (SA) mit dem Gewinn von WM-Bronze den grössten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Seither musste Süss aber ein paar happige Rückschläge einstecken, durch die sie den Kontakt zur Weltspitze verloren hat.

"Ich hatte noch nie in einer Saison so viele körperliche Probleme wie heuer", erklärte Süss in Hafjell. Und dies habe sich leider auch auf ihr Selbstvertrauen negativ ausgewirkt. Deshalb sei sie nicht mit den allergrössten Erwartungen an die WM in Norwegen gereist.

Auch während des Wettkampfs habe sie von Anfang an gelitten. "Es war brutal. Ich hatte keine guten Beine", berichtete Süss. Direkt hinter ihr reihte sich die Baslerin Katrin Leumann ein. Eliminator-Weltmeisterin Kathrin Stirnemann enttäuschte mit Rang 39.

Den Sieg sicherte sich eine der Mitfavoritinnen. Die 33-jährige Kanadierin Catharine Pendrel holte nach 2011 in Champéry ihr zweites WM-Gold. Pendrel, im kürzlich zu Ende gegangenen Weltcup die Nummer 2 hinter Jolanda Neff, setzte sich mit 21 Sekunden Vorsprung vor der Russin Irina Kalentjewa durch.

Eine Enttäuschung musste Julie Bresset, die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin, verdauen. Die Französin kam nicht über den 10. Platz hinaus.