Die letzten beiden Wochen konnten die Männer des STV Oberentfelden nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Beide Spieltage fielen dem Regen zum Opfer. Am vergangenen Wochenende konnten die Jungs von Trainer Christian Zbinden dafür ihr Können gleich doppelt unter Beweis stellen. Am Samstag standen die Duelle gegen Rickenbach-Wilen und Diepoldsau auf dem Programm, am Sonntag bestritt der STV Oberentfelden auf heimischem Terrain die Spiele gegen Vordemwald und Widnau.

Zwei Siege und damit vier Punkte resultierten aus dieser Doppelrunde. Ein Ergebnis, mit dem Trainer Christian Zbinden gut leben kann. Vor allem, weil die Siege gegen die direkten Konkurrenten Rickenbach-Wilen und Vordemwald ohne Satzverlust zustande kamen. „Wir spielten von Beginn weg sehr solid, machten wenig Fehler und arbeiteten vor allem in der Defensive sehr gut. Ein grosses Kompliment an die Mannschaft, die den Fokus in diesen beiden Spielen stets halten konnte“, lobte Zbinden.

Den Start zweimal verschlafen

In den Duellen mit Diepoldsau und Widnau zogen die Oberentfelder dann allerdings deutlich den Kürzeren. Beide Male setzte es eine 0:3-Niederlage ab. Den Grund dafür kennt Zbinden: „Wir verschliefen in beiden Spielen den Start. Dadurch bauten wir den Gegner auf und konnten uns nicht mehr zurück kämpfen.“ Dank den beiden Siegen haben sich die Oberentfelder in der Tabelle aber auf den fünften Rang nach vorne gekämpft, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Gross ist der Vorsprung auf die Konkurrenz aber nicht. 

Nach dem intensiven Wochenende mit vier Begegnungen steht für die Männer des STV Oberentfelden nun aber erstmal die Sommerpause an, bevor sie im August drei internationale Turniere bestreiten werden – unter anderem das „Weltklasse-Faustballturnier“ in der heimischen Faustballarena in Oberentfelden, das am 4. August stattfindet.

Mut tanken gegen die Weltklasse

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg stehen derweil kurz vor ihrem wichtigsten internationalen Einsatz in diesem Sommer. Am Samstag beginnt in Jona das Europapokal-Turnier - im Fussball wäre das Pendant dazu die Champions League. Mit dabei sind die besten acht Teams aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, wobei die Oberentfelderinnen mit Dennach, Linz Urfahr und Selsingen in eine Gruppe gelost wurden. „Das sind drei extrem harte Gegner, aber wir wollen uns schliesslich mit den besten Teams Europas messen und diese Chancen erhalten wir“, sagt Trainer Benjamin Marti-Suter, der von seinen Spielerinnen erwartet, dass sie furchtlos und frech aufspielen und den favorisierten Teams so gut wie möglich Paroli bieten. „Das Schlussresultat hat für mich nicht erste Priorität. Mir ist viel wichtiger, dass wir gute Spiele zeigen und Mut tanken, um auch in der Meisterschaft wieder voll angreifen zu können“, so Marti-Suter.