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STV Baden verliert nach einer schwachen Leistung gegen die Espoirs

Für Yanick Schläpfer und den STV Baden setzte es eine unnötige Niederlage ab.

Für Yanick Schläpfer und den STV Baden setzte es eine unnötige Niederlage ab.

Ein Spiel zum Sich-die-Haare-Raufen: Städtli spielt auswärts weit unter Wert und fährt gegen den SG GS Kadetten Espoirs eine verdiente 27:24 -Niederlage ein. Dabei hatte sich STV Baden so viel vorgenommen.

Alle wollten vor dem nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen die Lakers aus Stäfa ein gutes Spiel zeigen und mit einem Sieg gegen die Espoirs auf einen Punkt zum Zweitplatzierten aufschliessen. Jetzt aber liegt Städtli fünf Punkte hinter Stäfa und muss den dritten Zwischenrang an den Sieger dieser Partie abgeben.

Das Team hat klar als Team verloren, wenn man anschaut, dass genau zwei gegnerische Spieler mit total 21 Toren das Spiel im Griff hatten: Maximilian Gerbl am rechten Flügel mit 12 Toren aus 14 Versuchen, davon 6/6 Penaltys, und Jonas Schelker, der das Spiel bestimmte und selber sieben Tore beisteuerte.

Der Spielverlauf der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Das Spiel plätscherte so dahin, die Verteidigung der Badener war immer einen Schritt zu spät und der Angriff hat es fertiggebracht, genau 17 Mal das Tor nicht zu treffen oder am gegnerischen Torwart zu scheitern.

Steigerung in der 2. Halbzeit

Zu Beginn der 2. Halbzeit merkte man, dass die Pausenpredigt des Trainers etwas genützt hatte. Michi Schoch im Tor hielt einige Bälle, und in der 45. Minute hatte sich Städtli 1 einen Vorsprung von drei Toren erarbeitet (18:21). Bereits vier Minuten später hatten die Schaffhauser aber reagiert und wieder auf Gleichstand (22:22) gestellt.

Der STV Baden konnte in Folge zwar nochmals dank Yanick Schläpfer 25:24 in Führung gehen. In den letzten fünf Minuten gelangen den Espoirs aber noch drei Tore, während den Badenern keines gelang. So stand es zum Schluss des Spiels 27:24 für die SG GS/Kadetten Espoirs SH.

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