Mit dieser hohen Aargauer Dichte in der zweithöchsten Spielklasse hat der Kampf um gute Spieler sowie auch um Sponsoren, Zuschauer und helfende Hände im Hintergrund noch weiter an Schärfe gewonnen.

Während beim TV Endingen mit der Verpflichtung von Jan Burkhard die Saisonplanung bereits abgeschlossen ist, haben die Badener nochmals zugeschlagen. Mit dem 24-jährigen Linkshänder Thomas Stalder hat Städtli einen NLA-erprobten Akteur verpflichtet, der auch schon für die Schweizer Nationalmannschaft auflief.

Der Rückraumspieler agierte praktisch seine ganze Karriere beim TV Suhr und dem Fusionsverein HSC Suhr Aarau. Von der U15 schaffte es der 1,86 Meter grosse Oberentfelder bis ins Fanionteam im Oberhaus.

Die letzte Saison spielte der Student der Betriebsökonomie bei GC/Amicitia. Nach nur einer Saison verlässt er die Zürcher wieder: «Es hat nicht so gepasst.

Von beiden Seiten her. Ich sah keine grosse Zukunft», nennt er die Gründe für seinen vorzeitigen Wechsel. In der Barrage um den letzten Platz im Oberhaus traf er ausgerechnet auf seinen Stammverein. «Ich wollte natürlich nicht zum zweiten Mal in Folge absteigen. Sonst hätte ich mir einiges anhören müssen», erklärt er augenzwinkernd.

Genau wie Stalder kommt auch der bald 28-jährige Besfort Biljali ursprünglich aus Suhr. Die letzten Saisons spielte der 1,89 Meter grosse Akteur beim TV Endingen und seinem Partnerverein in Muri.

Der routinierte Allrounder, der vorwiegend am Kreis für Unruhe sorgt, kennt natürlich das Trainerduo Andreas Steiner und Adi Lehner genauso aus seiner Zeit in der Schachenhalle wie Navarin, Reichlin, Kropf und Schmid, welche ebenfalls aus Suhr nach Baden kamen.

Jürg Kappeler wird CEO

Auch neben dem Feld geben die Badener so richtig Gas: In diesen Tagen übernahm Jürg Kappeler als CEO die STV Baden GmbH, welche vor einem Jahr gegründet wurde. Der
64-Jährige spielte früher selber beim Städtli sowie bei NLA-Klubs.

Mit den Verstärkungen auf dem Parkett und im Umfeld wollen die Stadtturner in der NLB so richtig angreifen und die etablierten Vereine schlagen oder wenigstens so lange wie möglich ärgern.