Jugend forscht beim FC Aarau! Schon vier Eigengewächsen aus dem Team Aargau hat Sportchef Sandro Burki seit Beginn des Jahres langfristige Profiverträge gegeben: Goalie Nicholas Ammeter, Innenverteidiger Jan Burkard, Mittelfeldspieler Matija Randjelovic sowie Stürmer Noah Boakye.

Geht es nach Burki und Trainer Marinko Jurendic, wäre noch ein fünfter Junior ins FCA-Profikader integriert worden: Ilir Zenuni. Der 18-jährige Stürmer ist im Sommer aus der Juniorenabteilung des FC Basel zum Team Aargau gewechselt. Nach guten Leistungen in der U21 durfte er in den letzten Wochen der Vorrunde mit den Profis trainieren und kam in den Heimspielen gegen Servette (0:0) und Chiasso (3:0) zu zwei Kurzeinsätzen in der Challenge League. Dabei hinterliess der ehemalige Schweizer Junioren-Nationalspieler einen so guten Eindruck, dass ihm der FC Aarau einen Profivertrag anbieten wollte.

Beim Vorhaben blieb es: Denn gemäss den FCA-Verantwortlichen waren die Lohnforderungen von Zenuni und insbesondere von dessen Umfeld derart exorbitant für einen Spieler mit einem Leistungsausweis von gerade mal 25 Challenge-League-Minuten, dass der FCA die Verhandlungen sofort abbrach.

Wie es mit Zenuni weitergeht, ist offen. Noch hat er keinen anderen Klub gefunden, aber auch der Verbleib in der U21 des Team Aargau ist nach diesen Vorkommnissen sehr unwahrscheinlich. 

Den einst für Zenuni reservierten Kaderplatz will der FC Aarau nun andersweitig besetzen: Vielleicht mit dem 19-jährigen Edmond Ramadani, der zuletzt in der U21 von GC spielte und seit Jahresbeginn beim FCA im Testtraining weilt.