Challenge League
Stürmer Patrick Rossini bleibt weitere zwei Jahre beim FC Aarau

Es war im Hinblick auf die kommende Saison eine der wichtigsten offenen Fragen rund um den FC Aarau: Bleibt Patrick Rossini beim Brügglifeld-Klub oder nicht. Nun ist sie also beantwortet.

Dean Fuss
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Patrick Rossini bleibt beim FC Aarau

Patrick Rossini bleibt beim FC Aarau

Mario Heller

Der FC Aarau und Patrick Rossini haben sich auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Damit löst der Challenge-League-Vierte die Option auf eine definitive Übernahme des 27-jährigen Tessiners vom FC Lugano ein. Das gab der FCA am Donnerstagnachmittag bekannt.

Damit spielt der erfolgreichste Torschütze des Klubs - mit seinen sieben Treffern führt er die interne Torschützenliste gemeinsam mit Carlinhos an - auch in den kommenden beiden Saisons für den FC Aarau.

Rossini, wichtiger Baustein des erstarkten FCA

Rossini war in der vergangenen Winterpause auf Leihbasis vom FC Lugano zum FC Aarau gestossen und hatte massgeblichen Anteil daran, dass sich der FCA vom letzten Platz der Challenge League ins vordere Tabellendrittel verbessert hat.

Rossini hatte in den vergangenen Tagen keinen Hehl daraus gemacht, dass er sehr gerne beim FCA bleiben würde: «Aarau ist eine schöne Stadt. Das Umfeld ist super. Wir haben viele Fans. Wenn ich hier auf den Platz gehe, dann tue ich das immer mit einem Lächeln im Gesicht», sagte er gegenüber der «Aargauer Zeitung».

In der Super League nicht durchgesetzt

Der Stürmer machte in der Saison 2013/14 mit 22 Treffern als Challenge-League-Topskorer von sich reden und wurde im darauffolgenden Sommer prompt vom FC Zürich in die Super League geholt. Dort allerdings konnte sich Rossini nie durchsetzen. Der zweifache Familienvater kam in der Hinrunde der vergangenen Saison nur zu mehreren kurzen Teileinsätzen und wurde in der Winterpause 2014/15 auf Leihbasis an den FC Lugano abgegeben.

Aufgrund seiner Verwicklungen in Manipulationsvorwürfe rund um den Aufstieg des FC Lugano zum Ende der vergangenen Saison löste der FCZ den Kontrakt mit Rossini fristlos auf und verklagte ihn auf Schadenersatz. Dagegen ging Rossini mit einem Anwalt vor. Ein Urteil in dieser Sache steht weiterhin aus. In der Hinrunde der laufenden Saison kam Rossini beim FC Lugano zu 15 Super-League-Einsätzen und erzielte dabei vier Tore.

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