Eine Stunde lang konnte der FC Wohlen das Gastspiel bei Favorit Bellinzona offen halten und durfte dank einem taktisch klugen Auftritt auf einen Punktgewinn hoffen. Dann aber erzielten die Tessiner um Ex-Baden-Coach Francesco Gabriele den entscheidenden Treffer: Nach einem Corner von Vitiello konnte Tahiraj den Kopfball von Massella noch reflexartig abwehren, gegen Marchesanos Nachstochern war der Wohler Keeper indes machtlos.

Bellinzona mit Druck

Der Sieg vor 1500 Zuschauern war nicht gestohlen, weil Bellinzona nach der Pause druckvoller agierte und durch Massella und Marchesano zu Chancen kam. Wohlen besass in der Person von Stürmer Gaspar jedoch ebenfalls gute Möglichkeiten, der Brasilianer scheiterte erst mit einem Kopfball (66.), danach mittels Weitschuss (70.) nur ganz knapp.

Zum Abschluss der Vorrunde spielte Wohlen eine disziplinierte erste Hälfte und gestand Bellinzona nur wenige Chancen zu. Das 0:0 nach 45 Minuten entsprach dem Spielverlauf. Für die grössten Aufreger sorgte noch Teleclub-Kommentator Fredy Hunkeler, der die Spielernamen beinahe so oft verwechselte wie Beni Thurnheer. Wohlen beanspruchte allerdings auch eine Portion Glück, als Schiri Schnyder in der 16. Minute ein Handspiel von Mihoubi im eigenen Strafraum übersah. Am Samstag um 16 Uhr wartet auf den FC Wohlen ein Cup-Highlight beim Heimspiel gegen Super-Ligist Thun.