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Städtli 1 vergibt auch im zweiten Spiel in der Innerschweiz kurz vor Schluss die Chance auf den Sieg

Auch im zweiten Spiel in der Innerschweiz will Städtli 1 der Sieg einfach nicht gelingen.

Auch im zweiten Spiel in der Innerschweiz will Städtli 1 der Sieg einfach nicht gelingen.

Auch im zweiten Spiel in der Innerschweiz vergeben die Handballer von Städtli 1 in den letzten zwei Sekunden die Chance auf ein besseres Resultat. Immerhin können die Badener diesmal wenigstens einen Punkt holen. Dennoch: Aus zwei Gastspielen in der Innerschweiz schaut für Städtli 1 gerade mal ein Punkt heraus – dass die Ausbeute derart mager ist, haben sich die Badener selber zuzuschreiben. 

Duplizität der Ereignisse in der Innerschweiz: 

  • In Stans, zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff, das vermeintliche Unentschieden geschossen – im Kreis gestanden... verloren!
  • In Altdorf, zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff, den Gegenstoss abgewehrt – gemäss Schiri Abwehr durch den Kreis, Penalty und zwei Minuten für Bühler... Unentschieden!
Nun könnte man allem/allen möglichen die Schuld geben, aber seien wir ehrlich: Diese drei Punkte hat Städtli 1 als Team vergeben, verschenkt, und jeder Badener hat seinen Teil dazu beigetragen.
Beispiel Altdorf: Da führt das Team souverän mit 15:9 nach 23 Minuten – Bruch im Spiel, sieben Minuten später geht man nur mit einem Zweitorevorsprung in die Kabine...
Was in dieser Zeit in den Köpfen des Teams vorgeht, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben: «Wir haben gewonnen»? «Was kann uns noch passieren»? «Dieses Spiel ist schon gewonnen»? oder «Hoffentlich kommen die nicht mehr näher»? Plötzlich zittern die Hände bei den Pässen, die Schüsse gehen daneben, der Abpraller ist eine Beute des Gegners – alles spricht gegen das Team, der Gegner kommt näher, man verkrampft sich und alles wird schlimmer!

Zwischenspurt der Badener

Aber der Reihe nach: Bis zum 6:6 in der 14. Minute ist alles paletti, mal da, mal da – unentschieden. Dann aber ein Zwischenspurt der Badener, die auf 10:6 davonziehen. Dann, sieben Minuten vor dem Pausenpfiff, das 14:9 durch Oberli, das wegen starker Schulterschmerzen leider seine letzte Aktion gewesen sein sollte. Noch zwei Tore der Aargauer bis zur Pause, aber deren fünf des Heimteams – 14:16 für Baden.

Unschönes Spiel auf beiden Seiten

Städtli stellte für die zweite Halbzeit auf eine 6:0-Verteidigung um, was sich auszahlen sollte: Der Vorsprung wuchs wieder auf vier Tore (17:21; 18:22; 19:23 und 20:24) – bis eine Phase folgte, in der kein Team etwas Zählbares herausspielen konnte! Von 42'37" bis 47'49" brachte weder Baden noch Altdorf etwas auf die Reihe, geschweige denn das Runde ins Eckige. Grausam anzuschauen!
Und so kam es denn für die Aargauer, wie es wohl kommen musste: Das Unentschieden rückte immer näher, obwohl der Sieg bei 59’43’’ eigentlich unter Dach und Fach war (Timeout STV, Ballbesitz beim Stande von 27:28). Abwehr des Altdorfer Torhüters, Gegenstoss – und die ominösen zwei Sekunden...

Aus den Erfahrungen lernen

Die Aargauer werden gut daran tun, sich selber an der Nase zu nehmen – jeder an seiner eigenen – und aus den Innerschweizer Erfahrungen zu lernen, wie man einen Vorsprung ausbaut statt ihn preiszugeben!
Wie steil die Lernkurve ist, wird sich bereits am kommenden Samstag in der Aue zeigen, wenn Städtli 1 um 18:00 Uhr gegen die Winterthurer Espoirs antritt.

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