Handball
Städtli holt gegen den Zweiten beide Punkte

Dagegengehalten und einfach nicht lockergelassen: Dank einer starken Torhüterleistung, der grösseren Konstanz und wirksameren Verteidigung bucht Städtli einen wichtigen Heimsieg.

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Der STV Baden gewann das Spiel gegen die Lakers Stäfa.

Der STV Baden gewann das Spiel gegen die Lakers Stäfa.

Alexander Wagner

Es war der Abend der Torhüter: Stäfas Fabian Pellegrini (18/48) und Badens Marco Wyss (21/44) drückten dem Spiel mit spektakulären Paraden ihren Stempel auf und sorgten dafür, dass sich die Shooter auf beiden Seiten nur ansatzweise in Szene setzen konnten.

Dies und die konzentrierte Abwehrarbeit beider Teams sorgten dafür, dass das Spiel in den ersten 20 Minuten völlig ausgeglichen verlief. Optisch und gefühlt lagen die Lakers zwar etwas vorne, aber auf der Resultateanzeige schlug sich das nicht nieder.

Dann übernahmen die Badener das Zepter: Vorne eine Spur effektiver, hinten mit einem Marco Wyss, der nun so richtig warmgelaufen war (und einen mutigen Direkttreffer ins leere Lakers-Tor erzielt hatte) legte Städtli von 9:9 auf 12:10 vor – und Gian Grundböcks Hattrick zum 15:10 liess den Lakers-Trainer das erste Mal die Notbremse ziehen: Team-Timeout Stäfa!

Es folgten drei Minuten der hyperaktiven Art: Als hätten alle eine Überdosis Koffein verpasst bekommen, hetzten beide Mannschaften hin und her, von Ballverlust zu Ballverlust, ohne dabei viel Zählbares zustande zu bringen. Maximale Hektik mit minimalem Erfolg.

Wieder war auf dem Feld erst einmal der Teufel los. Mit dem Unterschied, dass nun die beiden Torhüter massgeblich am turbulenten Hin und Her beteiligt waren. In den ersten sieben Minuten konnte sich Badens Nummer 16 vier Paraden gutschreiben lassen – Stäfas Nummer 12 deren fünf!

Nachdem sich die Gäste bis auf zwei Tore herangearbeitet hatten, kippte das Spiel endgültig zu Gunsten der Gastgeber: Städtli begann sich langsam aber sicher abzusetzen, vom 16:14 über 20:15 auf 23:17 bis schliesslich zum ungefährdeten Endstand von 31:24.

Was machte den Unterschied aus? Zum einen konnten die Badener Topscorer des Abends Gian Grundböck (9/13), Pascal Bühler (7/14), Phil Seitle (6/14) und Remo Hochstrasser (4/6) mehr oder minder ihr normales Rendement abrufen.

Zum anderen wurden die Lakers-Torgaranten von der Städtli-Verteidigung samt bärenstarkem Marco Wyss (48%) gründlich eingebremst. Mikkel Madsen (3/8) und Nicola Brunner (3/9) hatten kaum Einfluss aufs Spiel. Nur Mirko Milosevic (7/10) lief einigermassen im Normalbereich – und der herausragend agierende Fabian Pellegrini im Stäfa-Tor konnte einem leid tun.

Fazit: Baden holt sich die beiden Punkte mit einer konzentrierten Abwehr und einer konstanten Leistung ohne nennenswerte Aussetzer. Darauf lässt sich im nächsten Spiel aufbauen: Auswärts gegen den Tabellenleader Endingen ist am Sonntag, 26. Februar, nichts weniger als die beste Leistung der Saison gefragt!

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