NLB
Städtli 1 setzt sich auswärts in Winterthur klar und ungefährdet durch

Nach dem erkämpften Heimsieg gegen Altdorf konnte Städtli 1 in Winterthur bereits wieder zwei Punkte ins Trockene bringen. Die Badener gewinnen mit 32:25.

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Yannick Schläpfer und sein STV Baden siegte in Winterthur mit 32:25.

Yannick Schläpfer und sein STV Baden siegte in Winterthur mit 32:25.

Alexander Wagner

Wie haben sich die Badener gefreut, als klar war, dass das Spiel wirklich in der grossen Eulachhalle stattfindet, dort, wo Pfadi seine NLA-Spiele austrägt. Wie haben sich die Badener Spieler und Anhänger dann gewundert, dass kein Restaurationsbetrieb offen war und weshalb keine Lautsprecheranlage eingeschaltet war. Schade, denn eine solch grosse Halle und ein solches «Geisterspiel» – das passt einfach nicht zusammen.

Bis sich Städtli 1 daran gewöhnt hatte, war das Heimteam bereits mit drei Toren im Vorsprung (5:2), obwohl erst fünf Minuten gespielt waren. Jetzt aber fielen fünf Tore in Folge für die Badener, die in der zehnten Minute das erste Mal in Führung gingen und diese bis zum Schluss nie mehr abgaben. Bereits in der ersten Halbzeit konnten die Gäste sechs Gegenstösse erfolgreich abschliessen, gefolgt von vier in der zweiten Halbzeit, schön aufgeteilt auf sechs verschiedene Spieler.
Diese Gegenstösse waren ein Produkt der zum Teil sehr guten Verteidigung, die die Badener einmal mehr sehr offensiv gestalteten. In der Halbzeitpause betrug der Vorsprung von Städtli 1 bereits sechs Tore (17:11).

Kein Winterthurer Aufbäumen

Da in der zweiten Halbzeit kein Aufbäumen der Winterthurer zu erkennen war, konnten die Gäste den Vorsprung auf maximal 10 Tore ausbauen – was aber leider dem Schlendrian erlaubte, Einzug zu halten. Das Spiel plätscherte so dahin, Fehlpass hier, Fehlschuss da – Schlusspfiff, Sieg mit sieben Toren!
Erwähnenswert vielleicht noch, dass die Yellow/Pfadi-Spieler ihre beiden Penalties von Marco Wyss gehalten sahen und dass zwei Spielleiter aus Brasilien das Spiel geleitet haben – das war es dann aber auch schon an Aussergewöhlichem.
Bereits am nächsten Samstag um 17:00 geht es in Birsfelden darum, einen weiteren Auswärtssieg einzufahren, um gewappnet zu sein für das grosse November-Highlight: Die Städtli-Spaghettata in der Aue am 29. November mit dem Knallerspiel um 16:00 gegen den HSC Suhr Aarau.

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