Super League

St. Gallen setzt Zeichen – «Den Chaoten sagen wir: Ihr seid nicht unsere Fans!»

St. Gallen: Die Mannschaft setzt mit einem Video ein Zeichen gegen Chaoten.

St. Gallen: Die Mannschaft setzt mit einem Video ein Zeichen gegen Chaoten.

Am Samstag kam es am Rande des Fussballspiels zwischen dem FC Aarau und St. Gallen zu Ausschreitungen. Nun wenden sich die St. Galler an die kleine Gruppe St. Galler Chaoten, die in Aarau randaliert haben – mit einer klaren Botschaft.

«Zeichen setzen! Unsere Jungs distanzieren sich geschlossen von der Randale am letzten Samstag», schreibt der Verein auf Facebook unter das Video, das die Mannschaft heute im Training gedreht hat.

«Wir wollen uns als Mannschaft an die kleine Gruppe Chaoten, die in Aarau randaliert haben, wenden. Diese Vorfälle betreffen uns als Team und als Verein. Wir distanzieren uns ganz klar davon», sagt Trainer Jeff Saibene, der danach zur Mannschaft steht.

FC St. Gallen setzt ein Zeichen gegen Chaoten

Marcel Herzog schreitet in Richtung Kamera und meint: «Leute! Wir brauchen eure Unterstützung im Stadion, 90 Minuten Grün-Weiss - auf dem Platz neben dem Platz. Aber wir brauchen keine Chaoten, die ihre Gewalt ausleben wollen.»

Marco Mathys stimmt zu: «Was in Aarau passiert ist, hat nichts mit dem FC St. Gallen zu tun. Die kleine Gruppe Chaoten hat es nicht verdient, Grün-Weiss zu tragen! Von dieser sinnlosen Gewalt distanzieren wir uns als Mannschaft.»

Und Stéphane Besle meint abschliessend mit klaren Worten: «Den Chaoten sagen wir: Ihr seid nicht unsere Fans! Wir wollen mit euch nichts zu tun haben!»

Das Video gefällt den Fans sichtlich: Schon über 1700 Mal heisst es Daumen nach oben, auch klare Kommentare folgen: «Danke FC. St Gallen!» - «Bravo. Grossartiges Statement» oder «Ein echter Fan unterstützt seinen Verein mit Leidenschaft und Anstand. Ein echter Fan schadet seinem Verein nie! Danke für das Video!» (sha)

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