Der FC Baden und seine Torhüter – eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur, weil Diego Benaglio, ehemaliger Schweizer Nationalmannschafts-Goalie, seine ersten Fussballschuhe im Esp schnürte und nach den Bällen hechtete. Der FCB verfügt über eine Geschichte an starken Schlussmännern und bringt traditionell immer wieder gute Nachwuchs-Talente heraus.

Wie geschaffen für das Tor

Der neuste Fisch im Badener Torhüter-Teich ist Nicholas Ammeter. Im Sommer stiess das Goalietalent vom Team Aargau ins Esp und hat sich sogleich die Nummer 1 erkämpft. Seither ist der 17-Jährige – notabene der jüngste Spieler der Esp-Truppe – der sichere Rückhalt des FCB. Ausgebildet beim FC Aarau und Team Aargau lief Ammeter auch bereits einige Male für eine U-Auswahl der Schweizer Nationalmannschaft auf.

Für den 1,87-Meter-Mann ist die Torwart-Position wie geschaffen. Anfangs seiner fussballerischen Karriere habe er mehrere Positionen ausprobiert, «aber im Tor hat es mir am meisten Spass gemacht», erinnert sich Ammeter. Wohl, weil er schon im jungen Alter seine Gegner zum Verzweifeln brachte.

Spitzenkampf zum Abschluss der Vorrunde

In seiner Premieren-Spielzeit in der 1. Liga trifft der Youngster stets auf neue Herausforderungen. Auf die nächste muss er auch nicht lange warten. Zum Abschluss der Vorrunde lädt der FC Baden zum Spitzenkampf ein. Dabei trifft Ammeter mit seinen Teamkollegen am Samstag, 3. November, um 16:00 Uhr zu Hause auf den USV Eschen/Mauren.

«Auch wenn uns ein starkes Team gegenübersteht, das schon seit Beginn der Meisterschaft ebenfalls immer vorne anzutreffen ist, ändert das nichts an unserem Ziel, ein sehr gutes und dominantes Spiel abzuliefern und den vielen Zuschauern attraktiven Fussball zu bieten», erläutert der 17-Jährige. «Und natürlich das Wichtigste: dass die drei Punkte bei uns im Esp bleiben», fügt er an.

Der FC Baden ist ein Ausbildungsverein. Das zeigt ein Blick auf die gesamte 1. Mannschaft. Und wer weiss, ob mit Ammeter nicht das nächste Juwel aus der Badener Torhüter-Fabrik entspringen wird.