Für Wohlen waren Renfer (mittels Penalty), Pnishi (per Kopf) und Bijelic (im Umfallen) für die Tore zuständig. Der FCW hatte das Spiel jederzeit im Griff und hätte noch einige Treffer mehr erzielen müssen. Neuzuzug Martin Steuble (Ex-Lausanne und Ex-GC) deutete bei seinem ersten Auftritt im Wohler Dress in der Schlussphase mehrfach sein Potenzial an und präsentierte sich auch im Sturm als valable Alternative.

Wie die Jungfrau zum Kind könnte Wohlen noch zu «Last-Minute-Transfers» kommen: Ohne ein einziges Training stiegen die Mittelfeldspieler Felipe Martins (20/FC Lugano) und Petar Ugljesic (19/Grasshoppers U21) sowie Verteidiger Marco Varga (22/FC Gossau) ins Spiel und könnten das Team von Urs Schönenberger weiter verstärken. Vor allem der Italiener Martins – letzte Saison 26 Einsätze für Langzeitleader Lugano – wäre ein «Top-Shot».

Zum neuen Captain wurde Abwehrchef Michael Winsauer ernannt, der die Nachfolge des nach Aarau abgewanderten Alain Schultz antritt. Coach Schönenberger war mit dem Test zufrieden, «aber wir wissen auch, dass es am Montag ein wesentlich schwierigeres Spiel wird.» In der Auftaktpartie trifft Wohlen im TV-Spiel auf Locarno. (hhu)