Es sah nach einem Fest aus: 120 Zuschauer auf der Lenzburger Wilermatten, dazu eine 4:0-Führung nach dem ersten Drittel für die Gastgeber im Spiel der Runde gegen Hägendorf.

Dann überbordeten die Emotionen: Zeitnehmer Marcel Baumann hatte den Solothurner Boris Kellerhals wegen wiederholten Stockschlags gegen die Bande zurechtgewiesen.

Hägendorf tritt nicht mehr an

Auf dem Weg in die Kabine gerieten sich die beiden in die Haare und es kam zu Tätlichkeiten. Kellerhals, ein ehemaliger Spieler von Seetal Admirals, wurde mit einer schweren Disziplinarstrafe bedacht. Zum Mitteldrittel erschienen neben den Einheimischen auch die beiden Refs auf dem Platz - während die Gäste in der Garderobe blieben.

Hägendorfs Captain und Präsident Simon von Arx hinterlegte gegen die verhängte Disziplinarstrafe einen Protest und teilte den Refs mit, dass sein Team diese Partie nicht mehr fortsetzen werde.

«Diese Strafe können wir so nicht akzeptieren, jetzt warten das Urteil ab», so von Arx. Admirals-Präsident Beat Samuel Fey zeigte sich nachdenklich: «Einfach nur schade, dass dieses Spiel so beendet wurde. Und dies gegen einen Gegner, mit dem wir im Juniorenbereich zusammenarbeiten.»
Forfaitsieg oder Spielwiederholung: Der Entscheid liegt nun beim Verband.